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Samuel Johnson.
das Verlagsrecht bezahlt, und die Käufer hatten große Ursachemit ihrem Handel zufrieden zu sein; denn das Buch warNafselas.
Der Erfolg des Nafselas war groß, wiewohl Damen wieMiß Lydia Languish schmerzlich enttäuscht gewesen sein müssen,wie sie fanden, daß der neue Band aus der Leihbibliothek we-nig mehr, als eine Abhandlung über des Verfassers Lieblings-theina, die Eitelkeit menschlicher Wünsche, war, daß der Prinzvon Abyssinicn keine Geliebte und die Prinzessin keinen Lieb-haber hatte, und daß die Geschichte den Helden und die Heldingenau da ließ, wo sie sie aufgenommen hatte. Der Styl warder Gegenstand vieler eifrigen Polemik. Die Monatliche Ueber-sicht und die Kritische Uebersicht ergriffen verschiedene Seiten.Viele Leser erklärten den Verfasser für eine» pomphaften Pedan-ten, der niemals ein Wort von zwei Sylben gebrauchte, wo esmöglich wäre, ein sechssylbigcs zu gebrauchen, und der keineKammerjungfcr ihre Abenteuer erzählen lassen könne, ohne jedesNennwort mit einem anderen Nennwort und jedes Beiwort mitcinem anderen Beiwort abzuwägen. Eine andere, nicht weni-ger eifrige Parici führte mit Entzücken zahlreiche Stellen an,tn denen gcwichtvolier Sinn mit Sorgfalt ausgedrückt undglänzend erläutert war. Und sowohl der Tadel, als das Lobwaren verdient.
Ueber den Plan des Rasselas sagten die Kritiker wenig,und doch konnten die Fehler des Planes zu scharfer Kritik auf-zufordern scheinen. Johnson hat Shakspcarc häusig getadelt,weil er die Paßlichkcitcn von Zeit und Ort vernachlässige, undweil er dem einen Zeitalter oder Volke die Sitten und Meinun-gen eines anderen zuschreibe. Gleichwohl hat Shakspcare indieser Art nicht ärger gesündigt, als Johnson. Rassclas undJmlac, Nckayah und Pckuah sollen augenscheinlich Abyssinier