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Aegium.
Atreus, später des Aetreus Sohn Agamemnon,im Einverständnisse mit dessen Gemahlinn Kly-tämnestra; er wurde vom Orestes, des Aga-memnon Sohn, erschlagen. Pompejus nannteden Cäsar Aegistbus, weil er seine GemahlinnMncia verfährt hatte.
fAegium ob. -ion, ii, n. [= Atyiov]Stadt in Achaja.
fAegos flumen = Alyig noza/xo(, derZiegenfluß, kleiner Fluß (u. Stadt) auf demthracischen Chersones, bekannt durch die Schlacht405 v. Chr.
Aegre, adv. m. comp. u. sup. [aeger]
I I) auf eine beschwerliche und unangenehme Wei-se, unangenehm, beschwerlich, schmerz-lich». s. w.: ae. est mihi (Com.) es ist mirverdrießlich, ärgert mich, ae. alieui facereJmd. Verdruß machen; ae. aliquid ferre un-willig, mißvergnügt wegen Etwas sein, bocaegerrime tuli ich habe mich sehr darüber ge-ärgert, es hat mir sehr leid gethan; ae. ali-quid pati (tolerare) ungern stch Etwas ge-fallen lassen. 2) mit vieler Mühe, schwer-lich, mit genauer Noth, kaum (subjektiv, sodaß man an die Person denkt, die mit derSacke Mühe hat, vgl. vix).
‘Aegreo -2. [aeger] ( Lucr .) intr.
krank sein.
Aegresco -3. intr. (Poet.) 1) er-
kranken, krank werden. 2) tp. A) von etwasschon Ueblem, ärger werden, zunehmen. 8)
: besorgt, betrübt werden, leiden.
; Aegrimonia, ae, f. [aeger] Betrüb-< niß, Kummer, Verstimmung (subject., vgl., Aerumna).
Aegritüdo, inis, f [aeger] überh. 11 e-. belbefinden: A) vom Körper (Spät.) Unpäß-lichkeit. 8) von der Seele, Kummer,Gram, Besorgniß.
Aegror, oris, m. [aeger] (Lucr.') die; Krankheit.
Aegrötätio, önis, f. [aegroto] dasKranksein, d. h. Krankheit (subject., vgl.morbus); tp. = Seelenschwäche, krankhaftergeistiger Zustand.
Aegroto, 1. [aegrotus] intr. krank fein,leviter; ae. capite am Kopf; tp. von derSeele = leiden.
Aegrotus, adj. [aeger] krank, homo,: corpus; tp. von der Seele u. dgl.
Aegypsos, i f. Stadt in Niedermösien.Aegyptus, i, m. [= Aiyvmoq] 1) My-thos, Sohn des Belus, Bruder des Danaus,von dem das Land Aegypten seinen Namenerhielt. Er hatte 50 Söhne, die mit den 50Töchtern des Danaus verheirathet wurden. 2)geogr., das Land Aegypten. Dav. abgeleitet:a) Aegyptius, adj ., ägyptisch, u. subst.-ius, ii. m. der Äegyptier. b) (Spät.)Aegyptiacus, adj., — Aegyptus.
Aenaria.
Aelius, a, um, Name eines plebejischenGeschlechts zu Rom, zu welchem die Familien8aeti, Tuberones u. A. gehörten. Dav. ab-gel. Aeliänus, adj., zu einem Aelius gehö-rig; namentlich jusAel., eine nach dem berühm-ten Rechtsgelehrten 8. Aelius Paetus (Consulim I. 198) benannte Sammlung von Rechts-formeln (legis actiones); auf denselben Ae-lius beziehen stch die studia Aeliana bei Cic.de or. 1, 43, 193.
Aello, us, f. [= ‘‘Astö.di] eine der Harpyien.
Aemilius, a, um, Name eines alten undberühmten patrieischen Geschlechts zu Rom, inwelchem die Familien Lepidi, Pauli u. Scauridie vornehmsten waren. Dav. abgel. 1) Ae-milius, adj., ämilisch, tribus; Ae. via, pons,ludus nach ihren Gründern, verschiedenen Ae-miliern, genannt. 2) Aemiliänus, adj. a)Beiname des jüngern Scipio Africanus, der einleiblicher Sohn des L. Aem. Paulus Mace-donicus war. b) -äna, örum, n. pl., einStadttheil Roms vor dem Thore in der Nähedes Marsfeldes.
Aemulatio, önis,/. und (Spät.) -ätus,us, m. [aemulor] das Streben, es einem An-dern gleich zu machen, 1) im guten Sinne, dieNacheiferung, der Wetteifer: ae. laudisalicuius. 2) im üblen Sinne, die Eifer-sucht, der Neid.
Aemülätor, öris, m. [aemulor] (im gu-ten Sinne), der Nacheiferer, Catonis.
Aemulor, dep. 1. [aemulus] es Jmd.gleich zu machen streben, 1) im guten Sinne,Jmd. nacheifern, mit ihm wetteifern, Jmd.zu erreichen streben, aliquem u. (Spät.)alicui. Hierv. bisweilen — erreichen, Jmd.gleich kommen. 2) im üblen Sinne, mitJmd. eifersüchtig wegen des Vorrangsstreiten, neidisch wetteifern, Jmds. Neben-buhler (Rival) sein: ae. alicui od. cumaliquo; aemulantur inter se; (Pl.) ae. suasumbras auf seinen eigenen Schatten eifersüch-tig sein — überaus eif. sein.
Aemulus, adj. (oft subst.) Jmd. gleich zukommen strebend, 1) im guten Sinne, nach-eifernd, wetteifernd, subst. der Nacheife-rer, alicui u. (subst.) alicuius; ae. laudisalicuius der den Ruhm Jmds. zu erreichensucht. 2) im üblen Sinne, eifersüchtigwetteifernd, von demjenigen, der einen An-dern verdrängen will, der Nebenbuhler, Ri-val, ae. imperii Romani; insbes. — rivalis,Nebenbuhler in der Liebe. 3) (Poet. u. Spät.)was etwas Anderem gleich kommt, gleich zustellen, gleich, ähnlich, alicui.
Aenaria, ae, f. vulkanische Insel an derKüste von Campanien, von Einigen als Lan-dungsort des Aeneas genannt. Die römischenDichter nannten ste Inarime (wegen einer fal-schen Deutung, aus dem Homerischen tlv ’Aql-