Band 
Latein - Deutscher Teil.
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610
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CIO Olearis.

Oleäris, e, (Spät ) und Olearius, adj.(o) [olea] zum Del gehörig, Oel-. Hiervonsubst. Olearius, ii, m. (o) der Oliven-händler.

-[Olearos, i, /. (5) [z=' ßh'apos] eine dersporadischen Inseln im ägäischen Meere.

Oleaster, stri, m. (ö) [olea] der wildeO liv enb oum.

[Olenus, i, /. (ö) [=" £3lsvos] 1) Stadtin Achaja. 2 ) Stadt in Aetolien. DavonOlenius, adj. (ö) = ätolisch.

Oleo, lui, — 2 . (bei Pl. auch Formennach der dritten Conjug.) (ö) I) riechen —einen Geruch von sich geben (vgl. olfacio); o.bene, male; o. ceram na eh Wachs, selten(Poet.) o. sulphure nach Schwefel. Hiervontrop. nach Etwas riechen — Etwas verra-then, an den Tag legen: o. malitiam;illud nihil o. Academiam trägt keine Spurvon der A. 2) sich durch seinen Geruchbemerkbar machen, non olet unde sitmerkt man nicht woher er ist; homo quidamolet ich spüre (wittere) eine Person; auramhuic olet er merkt, daß ich Geld habe.

Oletum, i, n. (ö) (Vorklass.) — olivetum.

Oleum, i, n. (o) [olea] l) das Del. Pro-verb. oleum et operam perdidi (auch o. et operaperiit) ich habe Zeit und Mübe vergeblich an-gewendet; addere oleum camino das Nebelschlimmer machen. 2) (weil man bei Leibes-übungen und bes. beim Ringen sich mit Delsalbte) zur Bezeichnung der Gymnastikschule(decus eram olei), und hiernach trop. vonanderen Uebungen z. B. im Reden.

Ol-fäcio, etc. 3. riechen — durch denGeruch wahrnehmen (vgl.oleo, odoror), aliquid;sagacissime o. einen sehr scharfen Geruch ha-ben. Hiervon trop. wittern = spüren, be-merken , numum.

Olfacto, 1. [olfacio] (Dorklass. u. Spät.)in Etwas riechen, aliquid.

Olfactus, us, m. [olfacio] der Geruch= der Geruchssinn.

Olidus, adj. (3) [oleo] (Poet. u. Spät.)riechend, bes. — übelriechend.

Olim, adv. (ö) [ollus — ille?] zur Be-zeichnung eines entfernten Zeitpunctes, I) in derVergangenheit, ehemals, einst, vor Zeiten:alium ine censes esse nunc atque o. 2) inder Zukunft, einst — künftig einmal: non,si nune male, et o. erit. 3) überhaupt A) —jemals. B) — bisweilen, man chmal;sogar — gewöhnlich, bes. in Vergleichun-gen (ut pueris o. dant crustula hiandi docto-res). 4) (Spat.) längst, schon seit langerZeit: o. provisum erat etc.

Olitor, öris, m. (o) [olus] der Küchen-gärtner, Gemüsehändler.

Olitorius, adj. (ö) [olitor] zum Küchen-gärtner gehörig: forum o. der Gemüsemarkt.

Omen.

Ollva, ae, f. (5) [olea] — olea Hiervon— ein Stab aus Olivenholz, ein Zweig desOelbaumes u. s. w.

Olivetum, i, n. (ö) [oliva] die Oel-pflanzung, der Oelgarten.

Olivifer, era, erum, adj. (ö) [oliva-sero] (Poet.) Oliven tragend.

Olivum, i, n. (ö) (Poet. n. Spät.) —oleum; auch — wohlriechende Salbe.

OHa, ae, /. der Topf; proverb. (Poet.)ipsa olera olla legit — Jeder bedient siehselbst.

Ollus, a, um, veraltet, = ille.

Olor, öris, m. (ö) (Poet. u. Spat.) der ^Schwan. :

Olorinus, adj. (ö) [olor] (Poet. u. Spät.) jznm Schwane gehörig. Schwanen-, I

Olus, eris, n. (ö) das Küchenkraut, jGemüse überhaupt.

Olusculum, i, n. (ö) deminut. von olus. ;

[Olympia, ae,/. (ö) [— Olv^rda] eine Idem Zeus heilige Gegend in Elis, wo die gro- jßen olympischen Spiele gefeiert wurden. Da- !von 1) Olympiacus, adj. (Poet. u. Spät.) :2) Olympias, ädis,/. der vierjährige Zeit- jräum zwischen der Feier der olympischen Spiele; ‘die Griechen rechneten ihre Jahre nach ihnen.

Bei Dichtern bisweilen = lustrum ein fünf-jähriger Zeitraum. B) die Mutter Alexandersdes Großen. 3) Olympicus, (Poet.) adj.

4) Olympieum, ei, n. ein Tempel des olym-pischen Zeus. 5) OlympiSnices, ae, m.

[== oXvfiTtiovly.rjs] der Sieger in den olympi-schen Spielen. 6) Olympius, adj. Hiervonsubst. A) -ium, ii, n. eigtl. ein Tempel desolympischen Zeus, davon ein Städtchen aufSieilien mit einem Zeustempel. B) -ia, örum, ;n. pl. die olympischen Kampffpiele: vincereOlympia in den olympischen Spielen siegen.

[Olympias, Olympionices u. s. w.flehe Olympia.

[0 lympus, i,m.(b) [= W.u«»osJ l)Namemehrerer Berge, unter denen der bekannteste ander Grenze von Maeedonien und Thessalien,von den Alten als Sitz der Götter betrachtet:daher (Poet.) = der Himmel. 2 ) ein Flöten-btäfer (Schüler des Marsyas) , der sich mit demPan in einen Wettstreit einließ.

[Olympus, i,f. (3) [= ''Olvuiroe'] StadtLyeiens am Berge O. Davon Olympeni, ,örum, m. pl. die Einwohner von O. :

[Olynthus, i, f. (3) \'0).vv&os\ Stadtauf Chalcidice an Mac.'doniens Grenzen. Da- |von Olynthii, örum, m. pl. die Einwohner 'von O.

Omäsum, i, n. (ö) die Rtnderkal-daunen.

Omen, inis, n. (ö) I) das An zeichen,die Vorbedeutung, jedes Ereigniß, Workod. dergl., das für eire Vorbedeutung gehalten :