patra nahmen, gefällt mir nicht. Ein Oonio sunebrqdrückt herrlich den Frieden des Grabes aus.
Salle des hommes illustres: Hier fallen acht schöne■ Säulen von grauem Granit, die das Grabmal Karls M-| j$u Aixla Chapelle zierten und wovon immer je Zwei undZwei auf einem Fußgcstclle ruhen, in die Augen. Dem\ Redner Dcmvsthcncs, den Pius VI, ins Vatikan brachte,\ zur Seite ist eine Starue, welche man für den Philoso-j phen Zeno halt, weil seine Büste im Vatikan die meistej Aehnlichkeit mit dem Kopfe dieser in Lebensgröße gcfertig-I ten Bildsäule hat. Bcnedict XIV. schenkte diese Statuedem Museum dcS Kapitols. Gegenüber befindet sich derK. Trajan, den vlomens XIV. nach Rom brachte und8 vxtu 8 von Chaeronea, Lehrer Alaro-Xurels und PlutarchsOheim. Der Krieger PI10010», eine edle Gestalt, die sichdurch eine über die Schultern herabhängende und den gan-zen Körper bedeckende Chlamys auszeichnet; Plus VI-brachte diese Statue ins Vatikan. Die schönste Figur vonAllen ist Menander , der auf einem halbrunden Sessel inäußerst vorkhcilhaftcr Stellung sitzt. Sein Rival, Posi-dipp, der gleichfalls ihm gegenüber angebracht ist, nimmt-sich weit weniger günstig aus.
Salle des Romains: Junius Brutus, von Bronze,mit inkrustirten Augen, — Augustus und dann derallerliebste Gladiator moriens (sterbende Fechter); es istdieß mein Lieblingsstück! Und sodann noch der Capitoli-nische Xntinous, die allerliebste Venus au dai», — unddas Meisterstück des Saals: der lachende Fauncnkopf— Faune a la tache, denn Kopf und Brust des herr-lichen, weißen Marmors, den man nicht mehr zu findenweiß, haben grünliche Flecken, — Torso du Belvedereals eine tour de force der Kunst.
Salle de Laocoon: Jason Cincinnatus — und vor-nehmlich Laocoon selbst, mit Ballustraden umgeben (ichwußte nicht, daß er verstümmelt war), Jupiters Kopf,Mcleagcr, — Ado»is, — der Discus-Werfer undGes. Schriften.
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