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ober vielmehr anpreisen lassen, werden, da die Phantasieimmer das den Sinnen nicht Gegenwärtige schöner aus'mahlt , den Spaziergängern noch gefährlichen Währendich dem Spiele eines Gauklers eine» Augenblick zusähe,näherte sich mir eine solche Kupplerin und sagte mir halb-laut, indem sie ihre Augen aus das Spiel geheftet zu ha-ben schien. Folgendes hinter meinem Rücken: ^Monsieur,n'etes-vous-pas ourioux de voir une jolie enfaiit ? Ellen’a que quatorze aus! Elle debute, — eile a peur deparaitrc; — eile est bien pres-d’ici, — eile est bienpropre; c’est la gaiete meine! Venez nous voir, Mon-sieur. Vous viendrez ? Dites! — Der Himmel geleitemich in mein einsames deutsches Dorf! — Auf dem Heim-wege las ich: Ekmelk, Savon des Sultannes — und dieAnzeige eines Restaurateur-Barbier, welcher seine Kun-den , d. h. Gäste, die täglich bei ihm speisen, gratis be-dient und ein Diner ä 32 8. par tete, potage, 3 platsau choix, dessert, pain, */2 b. de vin ou une bouteillede bierre abgibt. Rue Helvetius Nr. 16.
Es ist wahrhaft interessant, zu hören, wie die Charlatanesich gegenseitig in Versprechungen überbieten, die inaladiessecretes zu heilen. Einer rühmt seine pastdles fondantesals sehr heilsam reinigend; — der Andere versichert, schonein sehr gelehrtes Buch darüber geschrieben zu haben ; — derDritte fordert nicht eher Bezahlung, als nach vollständigerfolgter Genesung; — ein Fünfter behandelt diejenigen,welche ein obrigkeitliches Armuthszeugniß beibringen, unent-geldlich; — ein Sechster bietet seinen ärztlichen Rath Je-dermann gratis an, indem ihn blos philanthropische Rück-sichten leiten; — ein Siebenter heilt ganz bestimmt die Lust-
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