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sey, ä'eveiller ä coup8 6« pied, und so wie es Tagwar, setzte ich mich aus den Vordersitz, in's Cabriolet,um nie wieder in den Wagen zu steigen, noch mit diesenDamen je ein Wort zu wechseln, ob sie es mir gleichspäter mchrcremal sehr nahe legten. Dem neugierigenJuden, der wissen wollte, warum ich die Gesellschaft ver-lassen hätte, sagte ich ziemlich hitzig, daß daran die ge-meine Begegnung der Magd schuld sey und das Benehmender Einen Dame, welche sogar darüber, anstatt ihr einenderben Verweis zu geben, gelacht habe. Der Jude sprachenglisch und ich antwortete ihm daher in derselben Sprache,worüber er mir das Compliment machte, daß ich besserenglisch spreche, als französisch und deutsch. Nun erfuhrich auch, daß man mich für einen Engländer halte,vermuthlich, weil man mein Benehmen zu stolz für einenDeutschen finden mochte. Fortan war ich Gegenstand derAufmerksamkeit, ohne jedoch mich je wieder anzuschließen,außer am Tische, wo ich cinsylbig, wie ein Brille, war.
In Epeniay hielten wir flott Mittag, wie auch amvorigen Abend ein gutes Abendessen zu Aaux uns servirtworden war. In Epeniay floß noch übcrdieß guter undwohlfeiler Champagner. Den Abend brachten wir inChälons zu. Der Mittelpreis ist 3 — 4 Fr., für einMahl, das Passagieren auf der Reise vorgesetzt wird.Wein trinkt Jeder nach Belieben; an Speisen wurde ge-wöhnlich aufgetischt: Suppe, Ragout, zweierlei Braten,Salat, Kalbskopf, Zunge und Hirn inclusive, viererleiGemüse, z. B. Spargeln, Arlischoken, grüne Erbsen, Blu-menkohl rc., Creme, Geflügel, Eier, Fische; als vos-serts stellte man Kirschen, Erdbeere, Rosinen, Mandeln,kromage, creme, bi8c»it etc. auf. Wo bekommt manin Deutschland für 3 Fr. ein so kopiöses und deliziösesMahl und obendrein Wein, so viel man trinken mag!?
mit Fußstößen aufzuwecken.