Beylage zu Clerdonö Briefe.
Eduard an Clerdon.
^s war gar nichts von einem Schlagflusse, meinBester, was Ihnen so fürchrerlich beschrieben wordenist; nur ein heftiger Schwindel, der seine guten Ur-sachen hatte. Es ist nun wieder besser, und mir nichtmehr bey Strafe — des ewigen Lebens, oder — desTollhauses verboten, zu lesen, zuschreiben, oder sonstetwas menschliches zu beginnen. Auch scheint dieSonne wieder am heitern Himmel; die Luft ist still;ich und die ganze Natur, wir sind bey gutem Humor.
In unserm C * * heißt es also, ich sey der Frauvon Kambeck im Netze; oder noch besser: ich liege ihrzu Füßen, bete sie an? Mag es doch! Aber Sie, lie-ber Clerdon, sollen die Sache besser wissen. HörenSie mein ganzes Geheimniß. Der Umgang mit demandern Geschlecht reizt mich; die artigen Geschöpfe ha-ben so etwas sanftes, anschmiegendes, was mir be-hagt. Neben ihnen stimmt allmählich das allzuheftigein meiner Empfindungsart sich herab; sie stehlen mir