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Erster Band.
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chen Widerruf den Gott der Liebe zu versöhnen, dener, wider Willen, hätte lästern müssen.

„Ich kann es dem Lysias zugeben, sagte Sakra-les, daß die Liebe des Schönen, ihrer Natur nach,unbesonnen, und, da sie, in ihrem höchsten Grade,den Menschen ausser sich setzt, eine Gattung desWahnsinns sey. Ich kann dieses zugeben, ohne darumaufzuhören, diese mächtige Liebe, als das wahrhaftGöttliche im Menschen anzubeten.

„Was aller menschlichen Besonnenheit vorher-geht ; was ihr im Menschen Möglichkeit und Daseyn,Gegenstände, Antrieb, Leitung und Gesetze gibt; istüber jede mittelbare Geschäftigkeit und dürftige Nach-hülfe derselben so weit erhaben, als die Sprüche derPythia zu Delphi über das Wähnen von Zeichen-deut e r n aus Eingeweiden und Vogelflug.

„Wenn der Gott in deiner Seele dir nicht wahrsagte, so würdest du vergeblich auf WahrheitenDich besinnen, vergeblich über Wahrheit etwasausmachen wollen. Es käme weder Besinnung NochBesonnenheit in dir zum Vorschein.

,)Was der Mensch für sich allein ersinnen kann,ist leere Muthmaßung und Meinung, wodurch er schäd-

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