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Erster Band.
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Unschuld verspottet; der Göttliche — Unschuld mitFüßen tritt; über sie hin, erhaben, seine Bahn nimmt,Unschuld, Eduard! — lieber Eduard, Un-schuld, Unschuld, Unschuld! — Erwacht keineerste Erinnerung davon in Ihrer Seele?

Besinnen Sie sich doch — weit, weit zurück?Dort in der schattichtsten Gegend Ihrer Seele —schwebt da nicht etwas noch von dem Schauder, derSie ergriff, als ihr offenes Auge enger, Ihre licht?Stirne dunkel wurde, als das Gewölbe Ihres Busenswich, Ihr Athem sich verminderte; Stand und Tritt,Ihr ganzes Wesen schwankte: — als Unschuld Siezu verlassen drohte? Und wallet da nicht in dumpfemNachhall noch etwas von dem Donner — als SieUnschuld von sich warfen ... ?

Nein, armer Eduard, das ist verschwunden,Dir auf immer verschwunden!

Was will ich also? Sie können ja unmöglichmich verstehen . . . Ihr Trcflichen überwachst euchin den Kinderschuhen. Bevor ihr euch in euch selbstganz sammeln könnt, ist euer Wesen schon angegriffen;bevor sich euer Herz selbst fühlen kann, ist es schonbethört. Da entstehen denn höchstens, wo Schönheit