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sich eine richtige Einsicht in den Zusammenhang derVortheile. Weg mit Glaube, Wort und Treue,denn sie haben ihr Wesen im Mangel des Augenschein-lichen, welcher die Wurzel alles Bösen ist. In denAbgrund mit der Brüt des Argen!
Ich entfliehe, und küsse die von dem erhabenenFelsgebirge weggefegte Erde. Ich will Glauben be-halten, und Liebe, und Scham, und Ehrfurcht undDemuth; will behalten tief im Auge Ewigkeit; Ernstund feyerlichen Aufschwung tief in der Brust; hoheund höhere Ahndungen im Geiste; vollen wirklichenGenuß des Unsichtbaren in der Seele.
O des armen Stolzes, der alles das als Dingedes verschwindenden Gefühls, als wesenlose Täuschun-gen der geringeren Seele verachten, unter seine Füßetreten will. Oeffnet uns das Allerheiligste eures Un-veränderlichen, Selbstständigen, Wirklichen, in sichWahren, Würdigen und Guten! — Auf dem Vor-hänge steht: Alleinige Vernunft! — Wohl!Es muß, da überhaupt Vernunft vorhanden ist, aucheinereine Vernunft, eine Vollkommenheit desLebens vorhanden seyn. Alle andre Vernunft istvon dieser nur Erscheinung oder Wiederschein. Und