Band 
Erster Band.
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Abgöttereyen anzurichten: demüthigt mich vielmehr ihrBewußtseyn bis. zu einer Schwermuth — die sich zwarmit keinem Hohn verträgt; wohl aber zum Lachen sat-ter Wiffer und Nichtwiffer sagen möchte: Du bisttoll! zu ihrer Freude: was machst du?

Wie Sokrates — der Große, Ahndungsvollc!—7- Unwissenheit wider Trotz und Lüge in die Schlachtführen, und im Hinterhalt die Wahrheit haben; dasist groß ! Aber es ist nicht groß, für die Wahrheit al-ler Wahrheiten zu achten: es gebe keine Wahrheit.Der ganze Mensch muß seicht und schal geworden seyn,wenn er zu sich selbstj sagen und dabey guter Dingebleiben kann: Ich bin nichts; ich weiß nichts; ichglaube nichts.

Nur soviel ist Gutes am Menschen; nur in soweit ist er sich und andern etwas werth, als er Fä-higkeit zu ahnden und zu glauben hat. Es liegt in derNatur des endlichen, nur mittelbar, das ist sinn-lich erkennenden Wesens, daß ihm Wahrheit, daßihm eigentliches Daseyn und Leben, so wenig ganzaufgedeckt, als ganz verborgen seyn kann. Sympa-thie mit dem unsichtbaren Wirklichen, Lebendigenund Wahren ist Glaube. Je mehr Sinn jemand