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Nie habe ich begreifen können, wie eine maschi-nistische Vorstellungsart der Schöpfung — das istder Möglichkeit des Weltalls — vernünftiger, er-habener, dem höchsten Wesen, das wir alle, auf ir-gend eine Weise, vorauszusetzen genöthigt sind,annähernder, als eine anthropomorphistische seyn sollte.Der Glaube an ein höchstes Wesen überhaupt, alsder Quelle alles Seyns und alles Werdens; und derGlaube an einen Gott, der ein Geist ist, sind beydedem Menschen in der unerforschlichen Thatsache seinerSpontaneität und Freyheit, ohne welche nicht einmalEuklids erstes Postulat sich denken ließe, gegeben.Darum ist der Glaube überhaupt an einen Gott demMenschen natürlich; und am natürlichsten der Glaubean einen lebendigen Gott. Der Grübler, der ihnlosgeworden ist, mußte zuvor, durch den geilsten Miß-brauch des Vermögens willkührlicher Be-zeichnung, dieses zweyschneidigen Schwertes derWahrheit und Lüge, sich von der Natur und seinemeigenen Wesen gewaltsam absondern; er mußte seinLeben gleichsam bey der Wurzel anfassen, um es vonsich zu werfen.
Werde ich es sagen, endlich laut sagen dürfen,