hen sollte, verschenktest du dein Königreich, und foder-test nur Lebensunterhalt für dich und hundert Ritter,deine Freunde! das schien den Königinnen bald zu viel.Gonerill, die Eine Tochter, hieß dich fünfzig deinerBegleiter abdanken; von den fünfzig übrigen wollteReg an die Hälfte dir noch einmal nehmen — Undwozu hast du nur die Uebrigen, die fünfund zwanzig,nöthig? Wozu nur zwölfe? Wozu nur Einen? —Endlich: wozu athmest du, wozu lebst du noch, Thor,Wahnsinniger, Aufrührer, und Verräther? — „Ichgab Euch alles!" sprach der Unglückliche. Dar-auf ward ihm zur Antwort: „Und es war hoheZeit, daß du es gabst!" — Tödlich gekränkt,mit zerbrochenem Herzen stürzt der Greis hinaus beytobendem Ungewitter. — „Laßt ihn gehen,„schreien die Töchter, er läßt sich ja nicht„bedeuten; es ist seine Schuld, daß er keine„Ruhe hat, er mag die Folgen seiner Thor-„heit fühlen." — Zuletzt gefangen mit Cordelia;gefesselt; in der Gewalt des scheußlichen Edmunds,der ihn vor Gericht stellen soll! . . . Bor dasselbe Ge-richt, mit dem man vorhin den treuen Gloster schonbedroht hakte, da es hieß: „Bindet ihn wie einen DiebI. R
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