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III.
dcn ziten März 179z.
Ach hatte es erwartet, lieber Ehrenburg, daß Erne-stine dir meinen jüngsten Brief, als mehr an dich ge-schrieben, denn an sie, überantworten, und dich be-wegen würde, mir den gebührenden Bescheid daraufan ihrer Stelle zu ertheilen. Du hast es sehr nach-drücklich gethan, und bist sogar etwas böse geworden— mit Willen: weil dir ein Streit ohne Eifer derschalste aller Zeitvertreibe scheint.
Mir wohl auch. Aber böse mag ich ungern wer-den, weil ich es ohne Aerger nicht zu Stande bringe,und dieser mir nicht bekommt, mir auch nicht, wieAndern, den Geist erweckt, sondern nur verdüstert.Dennoch, um dein Vertrauen zu gewinnen, will ichetwas Aerger an mich kommen lassen, und dann auchein wenig böse werden; nur heute noch nicht, da es zudem, was ich vorhabe, durchaus nicht paßt. Ich will,abgesondert von allem übrigen, dich mit dem gutenGeiste der neuesten Moralphilosophie, der Kantischen,bekannt machen, von der du so übel redest, nur weil