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Ich bin nicht a i, kann nichts rein a jn ioriwissen, nichts rein a pviori für mich sicher stellen.So behaupte ich mit Ihnen und glaube in meinem er-sten Briefe an Sie mich schon dahin geäußert zu haben,daß 86N8U8 das ki'iueipiiuni alles Inte1Iecru8 sey.Aber meine so mannigfaltige Sinnlichkeit, der ichmich blindlings und aufs ungefähr weder überlassendarf, noch soll, noch kann, muß doch auf etwas ge-pfropft seyn, das nicht schlechter, und etwas mehr alsein bloßes mathematisches Centrum ist. Ich folge hierdem Platon im Philebus, und glaube an ein göttlichwahr - und weißagendes Wesen in mir, das ich meineSeele nenne, die bessere, die unsterbliche. Sieverkündet und offenbaret das höchste Wesenhafte undWahre, (das r-o ov) und ist deswegen angewiesenzu säen auf den Geist, in Hoffnung. — „Ohne Wor-te, (schrieben Sie mir vor einem Jahre,) keine Ver-nunft — keine Welt. Hier ist die Quelle der Schöp-fung und Regierung." Von ganzem Herzen spreche ichIhnen diese Worte nach. Aber ich sehne mich zu wis-sen, in wie weit wir bey diesen Worten auch dasselbedenken, ob unsere Ideen wirklich miteinander überein-stimmen , oder wenigstens miteinander sich vertragen.