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alter, in dem wir leben, das Zeugniß nicht erhalten höhl
können, daß es zu den besseren gehöre. verk
ßen,
Bemittelt sind wir, wie es kein Geschlechtvor uns gewesen ist; aber mit diesem Reichthum an ^
Mitteln, welche Zwecke erreichen wir, welche ^
setzen wir uns vor? Wir sind voll Wissenschaft und wir
erfinden täglich neue Künste — aber Männer, wiedie alte und auch die mittlere Zeit, wie das fünf- Dic
zehnte und sechzehnte Jahrhundert sie hervorbrachte, ^
entstehen verhältnißmäßig nicht bei uns. Unser M
Stolz ist, solcher Tugenden und Kräfte entrathen zu Nü
können. So pries ehemals Perikles seine Athe- der
ner glücklich, daß sie nicht nöthig hätten an Tugen- jew
den Spartaner zu seyn*). Wie man sich in den der
frühsten Zeiten bemüht hat, Thiere zu bändigen; sie
den gebändigten ihrem Instinkt widersprechende Fer- we
tigkeiten anzugewöhnen; so strebt spater eine ganz reu
entartete Menschheit, wahre Menschheit, wo sienoch sich regt, unter die Gewalt einer cultivirten N<Thierheit, die sich mehr dünkt, zu bändigen; den
sö
') Thucydides H. 34. §. 39.