Band 
Sechster und letzter Band.
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zu fürchten'. — Der erhabene Fürst, den wir mitEntzücken und Triumph den unseren, mit vol-lem Herzen den LLnig nennen; Er, der aufalle Weise sein Volk beglückt, will auch den Ruhmdesselben dadurch vermehren, daß Er ein solch'heiliges Erbe ihm erhalten hilft, es neu ausstattet,seine Kräfte vergrößert, seinen Glanz erhöht.

Die eben heute den verjüngten Bund der Wahr-heit und Weisheit schließen, beseelt mit Grund dieHoffnung des Besseren, und der Muth, es zu be-fördern. „Eine Anstalt des Friedens undder Vermittlung des Widerstrebenden inder Zeit durch die Wissenschaft*)" — istgegründet. Uns ist vergönnt, frei zu reden von denVorzügen, aber auch von den Gebrechen der Zeit.Was diese in Rücksicht auf Wissenschaft und Künste,Köstliches und Treffliches hat, bietet uns im reichenMaße eine Königliche Freigebigkeit dar. Dazu bei-zutragen, daß das Höchste, und was der Zeit man-gelt, herbeigeführt werde, soll das unverrückbareZiel unserer eifrigsten Bestrebungen seyn.

*) Treffliche Worte Schellings.