Band 
Sechster und letzter Band.
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Bei Anlaß der Briefe Johannes von Müller's an Bonstettcn, sagtRehberg: „Was für das Publikum geschrieben ist, kann aus-gebildeter, abgerundeter, im Ausdrucke gewählter seyn. Dieunwillkührlichen Aeußerungen der Gedanken, im Momente,da sie hervortreiben, ergreifen mit einer unwiderstehli-chen Kraft." Eingedenk dieses sehr wahren Wortes, habe ichan den hier erscheinenden, zu sehr verschiedenen Zeiten flüchtighingeworfenen Sprüchen weder biegen noch bessern wollen.So wie sie ursprünglich allein zu mir selbst gesprochenwurden, gebe ich sie treu am späten Abend meines Lebens wei-ter: für dieß Mal nur einige aus dem großen Vorrath heraus-geloosete Blätter.

Ich strebe nicht darnach, dem Leser die Zeit zu ver-kürzen, sondern vielmehr denjenigen zu helfen, denen,wie mir selbst, die Zeit schon überall zu kurz ist.

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Jch vertrage mich leicht mit Jedem, der sichmit sich selbst verträgt.

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Wir ehren die gute und wir verachten die böseLust. Der am Guten Lust hat, ist ein guter, der