Band 
Sechster und letzter Band.
Seite
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Wir begehren nicht das Angenehme zuerst, son-dern wir begehren ursprünglich ein unserer Natur ge-mäßes Unbekanntes, von dem wir nur durch Ahnungwissen, durch den weissagenden Trieb. Eine unsererNatur gemäße Handlung wird als solche durch dieEmpfindung der Lust bezeichnet; sie ist das Wortzur Sache. — Ein ganzes Regiment tragt einerleiKleidung, und dieß heißt man seine Uniform; aber dieUniform ist nicht das Regiment. Es giebt keine frei-willige Handlung des Menschen, die nicht mit eini-ger Lust verknüpft wäre, die nicht diese Uniformtrüge; darum aber ist es doch nicht wahr, daß derMensch nur die Lust sucht und davon ausgehe,

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Der Mensch, erzählt Mose, wurde zuletzterschaffen; vor ihm alle Thiergattungen.— Diese Ordnung wird noch jetzt in jedem einzelnenMenschen wiederholt; — er folgt zuerst den thieri-schen, den gröberen Trieben; der thierischen undgröberen Lust;— aber er ist zur Unsterblichkeit ge-schaffen, und kann den Weg zur Unsterblichkeit fin-den. — Er kann aber auch thierischer als ein Thierwerden, und die Mittel der Unsterblichkeit gebrau-