Band 
Sechster und letzter Band.
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Wir verachten den Menschen, der jedesmal nur dasist, was die Dinge, der Zufall, die Umstände ausihm machen, den Veränderlichen, Unbeständigen,Wankclmüthigen. Wir achten denjenigen, der denDingen und den Eindrücken, die sie auf ihn machen,Widerstand zu thun, sein Selbst ihnen gegenüber zubehaupten weiß, der sich von ihnen unter-richten, ab er nicht verwandeln läßt.

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An Menschheit glauben,, einem Freunde unbe-dingt vertrauen, nennen wir groß und edel; Unglaube,Zweifel, Verdacht haben etwas Kleinliches, Unedles;sie stammen aus der Furcht. Ein edler Muth alsoglaubt und vertraut. Er glaubt und vertraut nicht,weil er ein guter Rechenmeister ist; sein Glaube,sein Vertrauen ist eine Kraft des Gefühls, nichteine kalte Ausübung des Verstandes. Diese Kraftgeht vielmehr gegen den Verstand an, indem sie überdenselben sich erhebt.

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Wenn der Mensch in der Kreatur bleibt, so ver-sinkt er vorwärts und rückwärts in das Nichts.