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soll das Gute über Alles lieben? Aber welches Gute?Ohne Zweifel das w ahre wesentli ch e Gute.
Das Gute, das nicht blos für oder wider etwasAnderes gut ist, wird um sein selbst willen gelkebr. —Das Wahre, unter derselben Bedingung, auch? —Allerdings! denn es ist Ursprung des Seyns,und in ihm allein ist das Seyn.
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In einem Zeitalter, worin das Gute und dasWahre für zwei verschiedene, einander oft im Wegeseyende Dinge gehalten werden, muß Alles widereinander laufen.
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Alle Gesetze, in dem Ursprung ihrer Kraft be-trachtet, sind despotisch: Lio volo, sie jukso. Ge-setze des Willens sind nicht Gesetze, die der Wille em-pfängt, sondern die er giebt. Ueber dem Willen istnichts; in ihm ist das Leben ursprünglich. Wie sollteein Gesetz einen Willen hervorbringen können? wodieß zu geschehen scheint, wird schon ein gesetzgebenderWille vorausgesetzt, der in dem gegenwärtigen Fallals ausübende Gewalt erscheint.