halten. Das Bild hat andere Gebrechen. Der sichan Bilder hängende Mensch laust Gefahr, das Bildfür das Wesen zu halten, in Schwärmerei, Abgöt-terei, Aberglauben zu gerathen.
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Die Sprache ist so wenig zu dem blos sinnlichenund thierischen Behelf gegeben, als die Zunge bloszum Essen.
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Alles Philosophiren ist nur ein weiteres Ergrün-den der Sprachersindung.
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Die Einen erwarten von einem gewissen Buch-staben mehr als sie sollten, die Andern fürchten da-von mehr als sie sollten. Beide messen ihm eine Kraftbei, die er nicht hat; wollen ihn mit Gewalt ein-setzen oder wegschaffen, merken nicht darauf, wie erin jeder Absicht nur zufällig ist, wichtig allein durchseine Bedeutung. Dieser gegenseitige Eifer hat großeÄhnlichkeit mit demjenigen, der ehemals die Bilder-diener und Bilderstürmer gegen einander befeuerte.