sammter Kraft erhalten werden können, wird dieFreiheit nicht allein leicht, sondern nothwendig.
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Willkühr, innere Freiheit ist die Seele aller Ver-fassung. Aber keine Willkühr kann handeln, ohnesich zu äußern; ihr Werk ist etwas Aeußerliches.Das Innerliche äußerlich zu machen, darauf läuftalle Wirksamkeit hinaus. Und so wird der lebendigeTrieb bald todte Anstalt. Diese behält etwas Leben,so lange von dem ersten Triebe noch etwas übrigbleibt. Wie dieses sich verliert und neue Triebe ent-stehen, wird die alte Anstalt angefochten. So wiesie nicht mit allen Kräften angefochten wird, so sinktsie auch nicht auf einmal. Daher das Gemisch, daswir überall antreffen.
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Eine überwiegende, unwiderstehliche Gewalt, dieGesellschaft in Ordnung zu halten, ist das unnach-laßlichste Bedürfniß für die Gesellschaft. Eine solcheGewalt, die physisch augenblicklich wirkte, kann nichtzu Stande gebracht werden, oder sie fällt unerträg-lich hart. Ansehen muß die Stelle einer solchenGewalt vertreten, und folglich ihre ganze Energie