Aus dem Sinnlichen, indem man es läutert,kann nicht geschöpft werden, was unmittelbar ergrif-fen werden muß durch den Geist. Nach vollendeterAbstraction von dem Sinnlichen bleibt übrig — o,kein absolut schönes, gutes und wahres. Wir wis-sen also nichts von einem an sich schönen, guten undwahren, und nichts von Gott, wenn wir nicht außerden Sinnen und der Denkkraft auch noch ein höheresWahrnehmungsvermögen besitzen.
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Wir begreifen nicht, verstehen nicht, sagen wir,wenn uns ein Widerspruch begegnet. Wenn wir ihnhaben, so sehen wir ein, daß kein wahrer Wi-tz erspruch, sondern nur ein scheinbarer, ein bloßerMißverstand vorhanden war, und wir sagen, daßwir nun verstehen und begreifen.
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Freude und Schmerz, überhaupt Gemüthsbe-wegung, wenn wir sie billigen, und jemand darum,weil er sie hat, hochachten sollen, müssen etwasfreiwilliges an sich haben, etwas, das die Vernunft