mehr Unkosten, Arbeit und Zeit auf Hervorbringeneiner größern Menge Produkte, um ihren Ueb erflußgegen die Arbeiten der industriösen Classe zu ver-tauschen.
Eine freiwillige Vertauschung verschie-dener Dinge gegen einander macht das iWesen des Kommerzes, im allgemeinsten >Verstände genommen, auS.
Das erste Bedürfniß des Kommerzes,sein unentbehrlich Nothwendiges, seine ein-zige Materie, ist das Ueb erflüssige, denn nie-mand vertauscht, was er nicht entbehren will.
Ueberfluß wird nicht eher erzeugt, bis eine Absichtoder Aussicht vorhanden ist, diesen Ueberfluß dem Be-dürfnisse eines andern gegen Ersatz zu überlassen. Ein-zig und allein die Begierde zu einem vervielfältig-ten Genusse, und die Möglichkeit, die Mittel zu ^demselben gegen unsren Ueberfluß einzutauschen,treibt uns an, diesen Ueberfluß zu erarbeiten.
Indem ein Ding gegen ein anderes umgetauschtwird, wird ihr beiderseitiger verhaltnißmaßiger Werthin dem gegenwärtigen Falle festgesetzt. Eine Sache,wenn sie auch zu denjenigen gehört, deren Genuß demMenschen am unentbehrlichsten ist, hat, an und für sichbetrachtet, keinen bestimmbaren Werth; wasdavon zum unmittelbaren Gebrauch angewendet wird,ist ein Gut für denjenigen, der es gebraucht; aber ihreAnhäufung, ihr Ueberfluß darf nicht Reichthumgenannt werden. Wollte man die bloße Menge, den