Band 
Sechster und letzter Band.
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gen. Es ist so klar, und erläutert sich in jedem Bei-spiele so augenscheinlich, daß das Geld weiter nichts,als ein Tausch-Pfand ist, daß man nicht begreift, wieman es je für einen Gegenstand unmittelbarer Begierdeansehen könne.

Dennoch verfallen wir jedesmal in diesen Irrthum,wenn wir einen Verkauf gegen baares Geld, vornäm-lich einen solchen Verkauf an Auswärtige, für vortheil-hafter, als einen Verkauf gegen Produkte und Manu-fakturarbeiten ansehen. Wenn es wahr und unläugbarist, daß jedermann, der sich die Mühe giebt, von irgendeinem Dinge eine größere Menge hervorzubringen, alssein eigenes Bedürfniß erfodert, es einzig und alleinin der Absicht thun kann, diesen Ueberfluß gegen andereGegenstände des Genusses zu vertauschen, woran einzweiter sich in eben der Absicht einen Ueberfluß erwor-ben hat: wenn dieses wahr und unläugbar ist, somuß es eben so wahr und unläugbar seyn, daß ihm dieunmittelbarste Weise zu seiner Absicht zu gelangen, auchdie liebste und Vortheilhafteste seyn muß. Wollte ichihm ein Pfand aufdringen, gegen welches er den beziel-tcn Genuß, das bezielte Bedürfniß nicht eintauschenkönnte; so wäre dieses für ihn ein betrügliches Pfandohne Werth, und er würde die Mühe und die Kostenbereuen, die er auf die Erzielung eines Ueberflussesverwendet hätte, ohne das gewünschte dafür zu erhal-ten, und sich dieselben von nun an ganz sicher ersparen.Gäbe man ihm hingegen ein Pfand, gegen welches erdas Bezielte zwar eintauschen, aber nicht ohne neue