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vor ungefähr 700 Jahren, berichtet, daß man damalsnoch ein Wahrzeichen an der Stelle dieses berühmtenGrabes gewiesen habe. Der Scholiast über des Kalli-machus Hymnus an den Jupiter, erklärt endlich dieseStelle besser, indem er uns folgende Grabschrift giebt:7Ä» tiLlvwos rov ^ltos r«<p«A, das Grab des Minos,eines Sohnes des Jupiter. Als die Zeit diezwei ersten Worte.: 7vv Ltlvc»o§, ausgelöscht hatte, soblieb nur übrig: das Grab des Jupiter, und daskommt ganz genau mit unserm Autor überein-
Ich weiß, daß Ptolomaus Hephästion, ein ange-sehener Schriftsteller, anders von diesem Grabe spricht,und es für das Grab des Olympus von Kreta ausgiebt,welcher den Jupiter aus den Handen des Saturns ret-tete, desselben Lehrer wurde, und ihn in der Religionunterrichtete; den: aber Jupiter mit seinem Blitz erschlug,bloß weil er hatte vermuthen dürfen, daß die Niesen dieunsterblichen Götter bekriegen könnten.
Als Jupiter seinen Wohlthäter und Lehrer todt vorsich ausgestreckt liegen sah, that es ihm leid, und weiler die Folgen seiner Hitze auf keine andre Weife gutmachen konnte, verwandelte er den Namen Olympus,den man auf das Grab gesetzt hatte, in den Namen Ju-piter. Eine übertriebene Schmeichelei, welche dieWahrscheinlichkeit der Sache vermindert.
Seite 501. Dieser Archytas rc.
Archytas von Tarent, ein Pythagoräischer Philo-soph, der ungefähr hundert Jahre nach dem Pythago-