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den von Kultur und Verwilderung erfahren, und was ein Volkgebauet, das wurde nur zu oft von dein andern zerstört.
Solche Revolutionen nun sammelt die Weltgeschichte, undführt sie in überraschender Zusammenstellung vor unser Gemüth.Für die Einleitung indessen mag das Gesagte genügen.
Veränderungen der Me /^s ch e n.
Die Veränderungen der Erde sind dem Welthistoriker vorzüg«lich wegen des Einflusses wichtig, den sie auf die Menschheitausüben; denn daS von seinem Bewohner gepflegte, verwahrlosteoder verwüstete Land wirkt gleichmäßig auf denselben zurück. Einverschöntes, an Erzeugnissen und Bequemlichkeiten reiches Landwird nicht nur mehr, es wird auch glücklichere und selbst edlereMenschen uähren; und noch nie hat «ine Wildniß ein gesittetesVolk beherbergt.
Wundervoll sind die Veränderungen, welche die Men-schen im Zeitenlauf erlitten, und nichts kann imposanterseyn, als ihre Betrachtung. Wir lernen daraus, was wir wa-ren, wie wir das wurden, waS wir sind, und waS wir nochwerden mögen, sonach die Summe der höchsten Staats- und Le-bensweisheit.
Bei der Annahme eines gemeinschaftlichen Ursprungs allerMenschen, wozu viele Gründe, wenn auch nickt zweifelfreie, vor-handen sind, spricht die bunte Verschiedenheit der gleichzei-tigen Individuen und Völker auf dem Erde „runde ihre vielsei-tigen Veränderungen von selber auS; und wer auch mehrereStammvater, mehrere ursprüngliche Mensckenra>;eu behauptet,kann doch unmöglich sein Auge vor der verschiedenen Gestalt des-selben Volkes in verschiedenen Zeiten und insbesonderenicht vor den durch die Vermischung der Raoen entstandenenVerschiedenheiten verschließen.
Ueberhaupt sind diese zahllos und in allem bemerkbar, wasdes Menschen äußere und innere Natur und seine Verhält-nisse angeht.
So zunächst im Aeußern: wie mannigfaltige Abstufungen,und wie grelle Kontraste bieten sich dar in der Körpergestalt