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Erster Band. Alte Welt.
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ter über den Euphrat gegen daS eigenlliche Syrien aus. DerKönig von Damaskus war mit ihm gegen den von Hamathim Bunde; da nahm sich David des Bedrängten an, schlug dieVerbündeten, und wurde nun Selbst gewaltig st, Syrischen Län-dern. Ein zweiter Nesibiniseber Krieg, worein auch Assyrienund Ammon gemischt waren, endete noch glorreicher für David;die Syrische» Reiche verschwanden.

Aber schon unter Salomo (um 5000) erhob sich Damas-kus von neuem. Rezon warf das Joch der Hebräer ah, undwurde der Stifter eines Reiches, das sich bald von Damaskusaus über ganz Syrien ausbreitete. Die Trennung der Königthü-mer In da und Israel w r ihm besonders günstig, und Ne-zvns Nachfolger fochten anfangs mit Inda vereint gegen Is-rael, darauf gegen beide ausgesöhnte Reiche, und endlich mitIsrael gegen In da. Um eben die Zeit drückte die Macht As-syriens auf Vorderasien, durch den unklugen Zwist derdortigen kleineren Staaten begünstigt. Schon Pbul wurde ronSyrien gegen Israel herbeigerufen, und als später diese Bei-den aufJnda stürmten, so rief Ahas den furchtbaren Tiglath-Pul-Assar um Hilfe. Er kam (52ä5), zertrümmerte den Thronvon Damaskus, und schleppte die Syrer schaarenweise nach demfernen Kaukasischen Grenzland.

Phönizier.

Länger erhielt sich Phönizien, ein felsiges Küstenländchen,kaum 250 Ouadratmeilen groß, dem aber Genie und Fleiß seinerBewohner die meisten Küsten des vielarmigen Mittelmeeres, vieledes Weltmeeres, und große inländische Reiche zinsbar machte.Ermüdet von den unabläßigen Krieg- und Verwüstungsscenenin der Weltgeschichte verweilen wir gerne bei einem Volk, wel-ches nicht durch das Schwert, sondern durch die Werkzeuge fried-licher Kunst seine Größe baut, die sonst feindselig durch Gewaltund Furcht getrennten Menschenhaufen durch gegenseitig beförder-ten Lebensgenuß einander nähert, und sie durch den erleichtertenGemeinbesitz besten, was die gemeinlame Erde und der Menscben-fleiß erzeugt, i« freundliche Verbindung setzt. Aber leider haben