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Erster Band. Alte Welt.
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lyateS Sohn war der berühmte Ervsus, der in schnellem Sie-geslauf alles Land diesseits des HalyS unterwarf, und selbst diegriechische» Bnndesstädte zur Anerkennung seiner Hoheit zwang«Jetzt glaubte er sich stark genug, die Rache des entthronte» Astya- ^ges gegen den kühnen Cyrus zu unternehmen. Wie unglücklich !

er diesen Kriez geführt, und wie er durch die Erinnerung an >So Ion's deutungsvolle Worte den übermüthigen Sieger ersucht- jtert, und sich vom Feuertode befreit habe — das ist in Jeder»manns Munde. Sey es auch Fabel — sie ist lehrreicher und jeindringlicher als manche Geschichte. Mit Crösus Fall horte L y»dien auf: Kleinasien war eine persische Provinz. ,

V. Die Geschichte der griechischen Kolonien auf klein- ^asiatischer Küste wird füglich mit jener der griechischen Völkerüberhaupt verbunden.

Geschichte der Griechen.

Ursprung und Ausbreitung.

Eine reichere Aerndte, als die bis jetzt aufgeführten Geschich-ten, ja als alle im gesammten Alterthum — die Römische au?,genommen — bietet uns die der Griechen dar. Nicht nur badenwir hier mehr und zuverläßigere Quellen — denn was ist selbst ,die hebräische gegen die griechische Historiographie? — auchwas sie enthalten, ist vor allem Andern anziehend und lehrreich.Anstatt der Könige und Truppen, die uns sonst fast allenthal,den begegnen, sehen wir hier Menschen und Völker, und zwar isolche, die nicht -- wie fast durchaus im Orient — durch uraltes 'Gesetz oder unwiderstehliche klimatische Einwirkung in traurig rEinförmigkeit Jahrtausende verleben — sondern, die auS innerer,einheimischer Kraft frei sich entwickeln, und eben darum eine le-bendige und vielseitige Bildung entfalten. Hier sehen wir das ^große Problem freier Staatsverfassungen thätiger und glücklicher. 'als sonst irgendwo im Alterthum, gelöst: hier endlich sehen wirdie schönste und dauerhafteste Blüthe der Kultur und der Wissen«chaft erblüh'». >