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halben gestürzten Alleinherrschaft die vielgestaltigen republika-nisch en Derfassungen. Leider sind über diese merkwürdige Periodegerade nur sehr dürftige Nachrichten vorbanden, und wir könnenblos Muthmaßungen über die Ursachen jener allgemeinen Um-wälzung fassen. Aber so wie das Dunkel sich wieder aufhellt, sosehen wir allenthalben an der Stelle der alten Fürstenthümer ru-hige, jugendlich aufstrebende Freistaaten.
Won den einzelnen Staaten insbesondere.
Bei diesem Uebergang von der dunkeln zur Hellern GeschichteGriechenlands wollen wir mit flüchtigem Blick und zugleich ein-mal für allemal seine vorzüglichsten einzelnen Länder und Staa-te» überschauen. Später werden wir fast ausschließend die prä-ponde rir en den Staaten zn betrachten haben.
In der Mitte des Peloponnesus (Morea) erhebt sich dasHirtenland Arkadien; an Naturschönheiten fast so reich als dieSchweiz, und, so wie diese, lange Zeit ein Aufenthalt der Gnt-müthigkeit und der ländlichen Freude. Der Musik und der Dicht-kunst schrieben die Einwohner die Sänftignng ihrer Sitten zu;aber höhere Kultur blieb ihnen fremd. Sie waren pelas zischenStammes, und hielten, begünstigt durch ihre Gebirgslage, diefremde Eroberung ab. Ihre Neigung zum harmlosen Hirtenlehenblieb immerdar vorherrschend-, wiewohl sie später auch Städte er-hielten. Fast jede derselbe» machte einen eigenen Freistaat aus.
Don der Höhe Arkadiens ergießen sich viele Bäche nach allenWeltgegenden; südlich nach Lakonien und Messenien, westlichnach Elis, nördlich nach Achaja, und östlich nach ArgoS; auchgehen ringsum Berg- und Hügelreihen von ihr aus, bis an dieäußersten Spitzen des Peloponnesus,
Zwei derselbe», die gegen Süden hinablaufen, schließen mitdem Busen von Lakonien das merkwürdige Thal gleiches Na-mens ei», worin der Eurotas zwischen Lorbeer- und Myrthen-Haiuen floß, und das l gebieterische Sparta stand, Leleges,herumirrende Meirichen, hießen seine ältesten Bewohner, vom Stammder Pelasger. Spater kommen Hellenen, darauf Stammfür-stens aus Perseus, und endlich aus Pelops Hause vor. Die