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Erster Band. Alte Welt.
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Schauplatz fortwährenden barbarischen Getümmels, oder—wennes hoch knin — ein westliches Sinn worden. Alsdann hätte keinPhidias und kein Praxiteles den Marmor heseelt, kein Pin-bar hätte durch hohe Gesänge entzückt, kein Euripides süßeThränen entlockt. Kein Hervdot, kein Tenvphon hätten mitferntönender Stimme große Thaten verkündet, kein Platv, keinAristoteles hätten Schätze der Weisheit gegraben, kein Sokra-kes, kein Epaminondas durch hohe Tugend geglänzt. Dieschönsten Vorbilder freier Verfassungen wären, bevor sie Früchtetrugen, von der Erde verschwunden, und der wilde Nömer— wäreer aufgekommen gegen die Persermacht — hätte keine Sänftigungdurch der Muse Lied crbalten. Wohl hätte er dann die Erdeerobern, aber nicht civilisire» mögen, und — es wäre denn, daßein freundliches Geschick, auf einem ganz andern Weg, doch im-mer viel später, dieß Wunder gewirkt — selbst die neue Kultur,die mit der alten, ungeachtet der zwischen Beiden gelegenen Nachtdurch so viele Bande zusammenhängt, wäre nicht entstanden.So vieles lag daran, daß bei Marathon, bei Salamis undhei Platäa die Freiheit siege.

Aber auch, wäre gar kein Krieg der Perser gewesen, hättedie gemeinsame Gefahr die Griechen nicht zur Vereinigung ge-zwungen, Begeisterung und hohes Selbstgefühl bei ihnen geweckt,und jede Kraft entfaltet: dann hätten sie das Größte nicht gelei-stet, und wohl mir langsam, vielleicht niemals, die Bahn desRuhms erfüllt, deren Schranken sich jetzt plötzlich für sie aufthaten.

Der Krieg des Darin s.

Von Eroberungssucht und Rachbegierde getrieben, sandte D a-vins Hystaspis — Cyrns einziger würdiger Nachfolger — seineMyriaden, zuerst unter Mardonins, und als dieselben durchSturm mißhandelt, und von den Thraziern aufgerieben worden,vermehrte Schnüren unter Datis und Artaphernes zur Un-^rjochung Griechenlands aus. Die meisten Gemeinden desselbenbitten schon den vorausgegangenen Persische» Herolden gehuldigt.Sparta und Athen und wenige Andere wiesen die Aufforderung