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^rissen, keinen Krieg mehr ohne Bewilligung der Römer führen,dagegen diesen cmf Verlangen Hilfe leisten, und 100 Geißeln zurBürgschaft der Treue stelle».
Unter diesen Bedingungen bewirkten zumal das Versprechen,l'bne RomS Erlaubniß keinen Krieg zu führen, welches eine völ-^ge Dahingebung in der Feindin Gnade war, lind die schwan-kende Klausel zu Gunsten Massinissa's, Karthago's Ruin. Die-ser geschickte, ländersüchtige und gewissenlose Prinz mochte nun^"gestraft die Karthager necken, unter schlechten Verwänden ihneneine Provinz nach der andern entreißen (wie er wirklich mit de»reichen Provinz Emporia, mit Tyska und andern that), undWenn sein Uebermuth und die parteiische Vermittlung Roms dieKarthager endlich zu einem verzweifelten Schritte brachte, derlauernden Feindin bequemen Anlaß zum neuen Bruche geben.
Zu dieser traurigen Lage der äußern Verhältnisse geselltensich Zwietracht und Parteienwnth. Zwar Hannibal gelangtedurch den Glanz seines Verdienstes und die Macht seines Hau eszur böchsten Magistratur der Republik, und brachte eine wohlthä-tige Reform durch Stürzung der Oligarchie der Hundertmänner,Und durch eine bessere Ordnung der Finanzen zuwege. Aber diealte Hannonische Partei — aus Leidenschaft gegen das Barci-"ische Haus wurde sie sogar Römisch gesinnt — verschwor sichgegen ihn; und der größte Mann, welchen Karthago jemals ge-fugt, wäre an Rom ausgeliefert worden, hätte er nicht durchd" Flucbt nach Asien sich gerettet.
Roms Geschichte nach dem zweiten Frieden mit Karthagoainiint einen durchaus veränderten Charakter an. Was es bis^hüi gewonnen, hatt« es meist gegen gleich starke, zum Theilüegen überlegene Feind in langem, müh- und gefahrvollem Kampferrungen. Jeyt fand es keinen seiner Macht gewachsenen Gegner''"hr, i„,d gj„g „,it Riesenschritten fort zur Herrschaft der Welt.Theils die Grundsähe seiner Politik, die wir oben geschildertdabeu, theils die damalige allgemeine Weltlage, erklären solche"'"wälzung.
A°"eek. A. Weltg. l.
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