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verhaßte Aegypten. Dieses war schon Hit PHUad«lph«sZeiten den Römern ergeben.
Kriege gegen Macedonien, Syrien und Griechenland.
Gleich nach der Schlacht bei Zama nabm Rom von derEntdeckung mehrerer Macedonier unter dem Karthagischen Heereine» scheinbaren Anlaß, den Krieg gegen Philipp zu erneuern.Die Aetolier, Athenienser, Rhodier und der König vonPergamum waren mit Rom verbündet. Ohne in Italien zulanden, gingen die afrikanischen Legionen unmittelbar nach Ma-cedonien, fochten zwei Jahre mit abwechselndem Glück, und schlu-gen im dritten (3787), unterlT. OuinctiuS Flaminiu s, Phi-lipps Heer bei Cynoscephalä auf's Haupt.
Dieser Sieg benahm dem Könige Kraft und Muth zu ferne-rem Widerstand. Er mußte seht froh sehn, in Frieden sein Ma-cedonien zu erhalten, mußt« allen Anspruch auf die GriechischenLänder in Europa und Asien aufgeben, seine Flotte ausliefern,dem Recht auswärtiger Kriege entsagen, 1000 Talente zahlen,und Demetrius, seinen Sohn, als Geißel geben. Von diesemSchlag erholte sich Macedonien nimmer. Die Römische Macht>var jetzt auch in Osten begründet.
Aber zu ihrer Befestigung schien vor Allem die Unterwerfungder Griechen nöthig. Der erste Schritt dazu war, daß manum ihr Vertrauen zu gewinnen, für frei erklärte. Hierausllceute man den Samen z» ihrem Verderben aus, durch Verein-igung der Staaten, durch heimliche Aufhetzung eines gegen den"ndern unter dem Schein der Vermittlung, durch Leitung ihrerGeschäfte unter schutzherrlichem und vvrmundschaftlichem Titel,durch Gewinnung einer Partei in allen Städten, und durch Un-lerdrüchung der Patrioten.
Diese Maßregeln wurden unterbrochen durch den Syrische«^rieg, aber sein Erfolg beförderte ihr Gelingen.
^lntivcbus, der sogenannte Große, von Syrien, war durchUnternehmung auf Aegypten, sodann durch die Besetzunggriechischen Städte in Asien, welche PhilivvuS hatte ver-
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