Band 
Erster Band. Alte Welt.
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baren wurde» gelobtet, 80,000, mit ihnen der nesenniäßigeTeuto-bvch, wurden gefangen; die Nation der Teutonen verschwand (3882).'' Indessen waren die Cimbren — noch in, Winter — durchö>e Alpenpässe nach Italien gedrungen. O. Luctatius Catulus^ich an die Etsch. Marius eilte ihm zu Hilfe. In den Ge-filden von Verona oder von Vercellä am neun und zwanzig-ste» Julius des nämlichen 3882ten Jahres lieferte Marius dieZweite Vertilgungsschlacht. Die Cimbren, 150,000 Mann an Zahl,schreckend durch Gestalt und Waffen, zogen langsam in einemUngeheuren Viereck Hera», isooo gepanzerte Reiter standen zurSeite- Als diese in verstellte Flucht sich begaben, und die Rö-lner ungestüm folgten, da stürzte plötzlich die ganze Feindesmachtauf ihre getrennten Reihen, und erhob ein Siegesgeschrei. Aberdie jetzt plötzlich hervorbrechende Sonne blendete die Cimbren, undMarius entriß ihnen den bereits halb gewonnenen Sieg. — Eserging ihnen, nach gräßlichem Widerstand, wie den Teutonen.Selbst ihre Weiber stritten noch von der Wagenburg mit hetden-müthiger Verzweiflung. Die Tiguriner, als sie solches Unglückvernahmen, zerstreuten sich. Marius, der Retter Roms, hielt ei-nen herrlichen Triumph.

Der Bundesgenossen-Ärieg.

Aber trunken von der soldatischen Größe und des Herrschensgewohnt, glaubte Er nun Anspruch zu haben auf bleibende Herr-schaft. Auch ward Er zum sechstenmal Konsul (3883) durch diebninst des Pöbels, dem er immerdar angehangen, und durch denEifer zweier gleichgesinnter Demagogen, des Tribuns L. Appu-*ejus Saturninus und des Prätors Glaucias. Diese beidenermordeten auf den Komitien ihre Mitwerber um die von ihnenfluchten Staatsämter, und bemächtigten sich des Kapitols. Aberö"s entrüstete Volk überwältigte sie, und schleppte sie zum Tode.Hierauf entfernte sich Marius auf einige Zeit nach Asien.

Nach kurzer Ruhe veranlaßte Livius Dru sus noch größer,,Brand. Die Ritter hatten das ihnen von C. Graetzus übertra-ge Richteramt schändlich geführt, und als Pächter der Staats-