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Erster Band. Alte Welt.
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gen, eilte er ihnen nach, und schlug sie «m der Saone, fast biszur Vertilgung.

Der elende Ueberrest der Nation wanderte traurig zurück zuden verlassenen Brandstätten, und es wurde ihr Gehorsam durchAnlegung einer römischen Kolonie (am Genfersee, wo jetztNion) gesichert.

Bald darauf wurde Cäsar von den Galliern selbst gegenAriovist, den mächtigen Anführer eines teutschen (Su epi-schen) Völkerbundes zu Hilfe gerufen. Denselben hatten früherdieSequaner gegen die Arduer um Beistand gebeten; sein star-ker Arm hielt jetzt Freunde und Feind« »jeder. — Cäsar erfocht(bei Besanxon) einen glänzenden Sieg über Ariovist, — und eswar geschehen um die gallische Freiheit.

Denn mit vieler Kunst ließ Cäsar jetzt einen Krieg aus demandern entstehe», schlug die gallischen Völker bald vereinzelt, undin Haufen nieder, erleichterte mitunter durch Hinterlist und Treu-losigkeit den Erfolg der Waffen, ließ das Blut der braven Ver-theidiger ihres Landes in Strömen fließen, und als endlichim siebenten Jahr des Krieges — die mißhandelten Gallier nocheinmal, und zwar vereint, unter eines Helden, Verciugeto-rix, Anführung gegen den fremden Unterdrücker sich erhoben; sosiegten dennoch wieder Genie und Glück über die Verzweiflungdes schon sehr verdünnten Volkes. Verblutend sank Gallien Zsseinen Füßen, und nicht einen Versuch mehr — so einladend dirfolgenden Bürgerkriege waren — that das erschöpfte Volk zurBefreiung.

Während dieser Kriege war Cäsar zweimal über den Rhein»ach Teutschland — jedoch ohne Erfolg — gebrochen; zweimalhatte er über's Meer hin seine Hand nach Brittanien ausg^streckt. Er gewann auch hier nichts als einige unfruchtbare Tro-phäen.

Der innere Zustand Roms zu dieser Zeit gibt einen klägl«'chen und fortlaufenden Beweis von dem Verderbniß seiner Bür* ^ger und von der Kraftlosigkeit der Gesetze. Außer dem Druck der ^»surpirten Gewalt hakte es noch die Schrecken der Anarchie Z" jempfinden, und die Gefahren eines durchaus schwankenden, vo» ,zufälligen Eindrücken, von wechselnden Leidenschaften und von Be- !