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Erster Band. Alte Welt.
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ten zu verwenden. Er ließ die Legionen Weinberge in Gast ^lien und Pannonien anlegen, Brücken, Kanäle, Heerstraße» !in allen Theilen des Reiches bauen, Sümpfe austrocknen u. s- s-'aber er erregte hierdurch und überhaupt durch strenge Zucht, de»Unwillen dieser längst verderbten Krieger. Sie ermordeten ihn (282).

Aurelius Carus, Präfectus Prätorio, sein Nachfolger,glich zwar Probus an Tapferkeit, aber nicht an Güte. Ein Blitz— nach der gewöhnlichen Erzählung — tödtete ihn (283).

Von seinen beiden Söhnen wurde der sanfte Ruinerianu§durch seinen Schwiegervater, Aper, ermordet; der wilde undwohllüstige Carinu s fiel durch die Hand eines Tribunes, dessenFrau er geschändet. Sein Tod gab C. Valerius Diocletia-nus die Alleinherrschaft (284).

Diocletia» bis Constantin. j

Derielbe war aus dein niedersten Stand entsprossen; den»sein Vater war Haussklave (des Senators Anulinus), undDiokletians Name nur von dem Geburtsort seiner Mutter (D»'clia in Dalmatien) abgeleitet. Aber frühe hatte er sich in de>»Heere ausgezeichnet, eine Stufe nach der andern erklommen, und inach Numerians Tod, welchen er an Aper gerächt, die einst»»' ^mige Anerkennung, daß er der Würdigste des ThroneS sey, er- 1halten. ^

Diokletian, wiewohl sein Geist das Ganze seiner Obste'genhsiten durchschaute, und gerade deßwegen, erkannte die U>" *Möglichkeit, zugleich allenthalben zu wirken, und die Gefabr att§' 'gedehnter Vollmachten in Unterthanshänden. Darum beschloßsich einen Reichsg eHilfen zu geben, und ernannte dazu de»Maxi Miamis Herculius, einen gemeinen Pannonier, tapsig ^und thätig, aber minder weise und gebildet, als er selbst. IName Au gusi u s und die volle Kaisergewalt sollte Beiden ge>»"^ ^set)N. Dann wurden noch zwei Cäsarn (Anwärter der August"^würde) ernannt, Maximian» s Galerins, ein Daeier, abe^mals von der niedrigsten Geburt, und der edle Constanti» ^Chlorus, durch seine Mutter aus dem Hause des Kaisers Cla"'dius ll., stammend.