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Dritter Band. Neuere Geschichte.
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Du- geliebt, so wie er Niemanden liebte, wandelte er seine traurige

>nd Bahn, der eigenen Familie ein Abscheu, bloß in schlechtem Lin-das nengenuß einige Zerstreuung von nagenden Sorgen findend, Jahr

>hne sür Jahr mehr gebeugt, gedemüthigt, geängstigt durch die Men.«

alt- scheu und Ideen, gegen welche er seine Schlachtdonner und seine

Henker vergebens sandte; zuletzt leidenvoll sterbend, ohne Trost,ier ohne eine erquickende Erinnerung.

in» Der Aufstand der Niederländer, herausgefordert und

ten, genährt durch Philipps grausame Verblendung, war der Wende-

eich Punkt von Oestreichs Glück, der Anstoß zum völligen Umschwung

ng der großen Verhältnisse Europa's, und hierdurch die wichtigste

igst politische Begebenheit des an Umwälzung reichen sechzehnten

der Jahrhunderts.

ht- Die siebenzehn Provinzen der Niederlande — in

ich- ihrer Hauptmasse das schöne Burgundische Erbe, doch von

Le» Karl V. noch vermehrt durch Kauf und Eroberung — so wie

der dieser Monarch sie an Philipp, seinen Sohn, übertrug, bilde-

>er- ten in ihrer Vereinigung einen überherrlichen und durch die edelste

des Eigenthümlichkeit höchst interessanten Staat. In keinem Lande

der damaligen Welt nämlich ward auf eine glänzendere Weiselich kund, was bürgerliche Freiheit, und ermuntert durch diese,

h's der menschliche Fleiß vermag. Diese Länder, zum größten Theil

ler den wüthenden Meereswogen oder den Ueberschwemmungen der

ig- großen Ströme, deren Mündungen sie umgeben, preis, bedürfen

>'li- sreier, für eigenen Vortheil arbeitender Hände zur Vertheidi-

cht gung gegen Wassergewalt und zum Anbau. Dieß erkannten schon

öe» die alten Herren des Landes und behandelten die Einwohner

as Ustld, väterlich und mit Rechtsachtung. Die Bu rg un dische n

10- Herzoge zumal befestigten die natürlich giltigen Ansprüche auf

>ar Freiheit und Eigenthum durch viele positive Verleihungen und

ler Privilegien, also daß Niederland — und vor allen andern Pro-

)i- ächzen begünstigt zumal Trabant — den wesentlichen Besinn»

ng 'riungen der Verfassung nach, Republik, unter einem sehr be-

die kränkten moralischen Haupte war. Gesetze, Kriegs-

'er ^klärungen, Steuern und alle wichtigen Geschäfte hingen

>b, der Bewilligung der, aus Adel, Geistlichkeit und Stadtge-

e„ feinden bestehenden Stände ab. Der Segen dieser Verfassung