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seiner nächst Verbündeten lebend oder todt zu bemächtigen; undes geschah — ohne rechtlichen Prozeß — die Ermordung des Hel-den und seiner Freunde zu Eger (1654, 25. Febr.)
Des Kaisers Sohn, Erzherzog Ferdinand, König von Un-garn, stellt jetzt, den General G alias an der Seite, sich andie Spitze des Heeres, und belagert Nord l in gen. Zur Rettungdieser Stadt wagen Bernhard von Weimar und der schwedischeGeneral, Gustav Horn, eine Schlacht (7. Sept. 1634), underleiden die vollständigste Niederlage. In Folge des großen Sie-ges werden den Schweden viele Länder und Städte entrissen; mitneuer Uebermacht erhebt sich die katholische Partei.
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Fünfte und sechste Periode. Kaiser Ferdinand llk.
Eine neue — die fünfte Periode — des Kriegs beginnt mitdieser Schlacht bei Nordlingen. Jetzt tritt auch Frankreichals Kämpfer auf. Zwar hatte dasselbe schon gleich anfangs Schwe-den zum Kriege ermuntert, durch Vermittlung deS Waffenstill-standes mit Polen ihm den Angriff erleichtert, und bald nachGustav Adolfs Eintritt in Teutschland einen Subsidientraktatmit dem König geschlossen. Auch hatte es während des teutschenKrieges zweimal mit Spanien gebrochen. Doch vom teutschenBoden waren die französischen Waffen noch ferne geblieben. Ja,es brachte sogar Gustav Adolfs schneller Siegeslauf eine sehr merk-bare Eifersucht Frankreichs, und eine geheime Entgegenwirkunghervor. Jetzt aber waren die Schweden hilfsbedürftig wor-ben; Frankreich, als Beistand gebend, mochte nun dir obersteKriegsleitung ansprechen.
Also kam unter dem Marschall de la Force ein französischesHeer über den Rhein, nachdem das eroberte Elsaß demselbeneingeräumt, und noch weitere Vortheile waren verheißen worden,^iit entschiedener Ueberlegenheit der Stellung begann eS den Kampf.
Eine zweite große Folge der Nvrdlinger Schlacht war die^"ssöhnung SachsenS mit dem Kaiser. Nie hatte Kurfürst^o rg August die Partei Schwedens aufrichtig gehalten. Jetzt
zu P^g (1655, 10. Mai) der Friede zu Stande, welcherledoch wohlbegründete Beschwerden erregte.
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