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gcwalt besiegte Norwegen der Despotie des dänischen Adelspreis. Von seht an blieb jenes Reich mit Dänemark in „nzer-treu,ilicher Verbindung. Christian III., Nachfolger Friedrichs n.(1559), mußte dem Recht entsagen. Bürgerliche in den Adelstand?» erbeben. Durch Beschränkung der Zahl stärkte sich die Äiachtder adeligen Häuser. Der aus ihnen gebildete Reichs rath, derslch.allmählig durch eigene Wahl ergänzte, besaß im Grund diehöchste Gewalt. Selbst die Reichstage kamen außer Uebung, sieverwandelten sich in Herren tage. Von 1556 bis 1660 war»>cht ein einziger Reichstag.
In ähnlicher, obwohl nicht so völliger, Schwäche, befand sich.der schwedische Thron. Doch besaß hier auch der Bürger- undBauernstand noch einige Rechte, was den Trotz der Herren mä-ßigte. Später stieg unter kriegerischen Königen die monarchischeGewalt. Ihre Erblichkeit hatte schon Gustav Wasa auf demReichstag zu Weste ras (1544) erlangt.
Durch die Theilung K. Christians IH. von Dänemark mitseinem Bruder war (1544) das H ölst e i n - G ott orp'sche Hausgestiftet worden, welches mit der königlichen Linie nachmals inlangwieriger Zerwürfniß stand. Jetzt war noch Eintracht unterbeiden, den freiheitliebenden, tapfern Ditmarsen zum Unglück-Denn Friedrich U., Christians Sohn, bezwäng, in Verbindungp'it seinen Obeimen, den Herzogen von Holstein-Gottorp undvon ScbleSwig, daS edle Volk, welches früher gegen den Kö-"bl Iobann seine Freiheit glorreichst behauptet hatte. GegenSchweden führte Friedrich einen siebenjäbrigenKrieg (1565 — 1570)*vo1st-looll, doch am End« siegreich. König Johann von Schwe-welcher seinem Bruder den Thron geraubt, schloß zu Stet-en einen Frieden (1570), welcher Dänemark im Besitz von'"Mpteland-, Herjedalen, Schonen, Hall and, Dlecktn-und der.Mel Gothland ließ, wogegen es seinen Ansprü-auf die schwedische Krone entsagte.
Auch Friedrichs U. Sohn und Nachfolger, Christian lV.regierte längere Zeit mit Glück. Doch alles Gute zerstört«Wieder des KönigS unglückliche Theilnabme am 50jäbrigen^'"g. Der harte Friede, den er zu Lübeck (1629), mit dem' ''Poe sggießen gezwungen war, brachte Dänemark tief herab.