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Urkunde der aus dein langwierigsten und wechselvoststen Kampfendlich glorreich gerettete» dtationalfreiheiteu, ein positives An-erkenntmß der kostbarsten natürlichsten Rechte, ein glänzenderTriumph der vernunstmäßigen Legitimität über jene des aberwitzi-lssn Hochmuthes und der frechen Gewalt.
König Wilhelm U1. in England. Krieg gegen Ludwig XIV. Friedezu Rpfwick.
Der Prinz von Oranien, jetzt Kvnig Wilhelm IH-, derLetter Hollands, der Befreier Englands, empfing vomSchicksal die noch glänzendere Bestimmung, auch Retter Euro-p"'s zu fetzn. Seine Erhebung auf den großbritannischen Thronwur d>-r Wendepunkt von seines Gegners, Ludwigs XIV., Gluck.Tdas mit Holland jetzt engverbuudene England trat der großenAllianz bei, welche zu Wien zwischen den Feinden FrankreichsRlmälig geschlossen wurde (1689, 1690). Auch Baiern undE-achsen mit mehreren andern Reichsfürsten, auch SavotzenUnd Spanien waren mit dem Kaiser im Bunde. DaS teutscheReich hatte schon im Februar 1689 den Krieg an Frankreich er-kärt. und selbst Dänemark überließ Hilfstruppen an England.
Gegen so viele Feinde stand Frankreich jetzt ganz allein.Rar die Pforte setzte noch für ihre eigene Sache den Krieg wider^»Kaiser fort; die Schweizer jedoch schlössen mit Ludwig einen^eutralitätstraktat, ihre Truppen in feinem Dienste lassend.
In einem neunjährigen Krieg Widerhall' Europa (1688—1697)Mfaltete Frankreich abermal seine erstaunliche Kraft, und blieb,^ auch ohne entscheidenden Triumph, doch im Ganzen mehr fie-als besiegt. Von der teutschen Grenze, allwo er zuerstAbrannt war, zog sich der Kampf jetzt nach den Ried er la»--nach Irland, nach Italien, »ach Spanien, „ach ser-Meeren und Welttheilen.
Am Rhein ergriff der Konig die Defensive und hierzu das^"'ssehe Mittel, die vorliegende Pfalz auf beiden Rheinufern^ Wüste zu machen. Auf seinen unmenschliche,i Befehl wurdenHeidelberg, Mannheim, F r a n ke ntha l. Speier,A. Weit,,. Ui. 17