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Dritter Band. Neuere Geschichte.
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vvyen — welches durch seine Doppekseitigkeil die Mächt« belei-digt hatte — in Tausch für Sieilien nehmen. Don Carlos, äl-testem (damals zweijährigen) Prinzen aus Philipps V. Ehe »utElisabeth, sollten Toskana nach dem Aussterben des HäufigMedicis, und Parma mit Piacenza nach jenem des Hau-ses Farnese für sich und seine Erben oder Bruder als Reichtlehen zugesichert, und diese Länder bis zum wirklichen Anfall >u>kneutralen Truppen besetzt werden..

Spanien, unzufrieden mit den Vortheilen, welche die Det-kündeten — allzugroßmüthig oder allzufurchtsam — ihm darbo-ten, verschmähte den Frieden, zu welchem es jedoch bald durcbdas Scheitern aller seiner übrigen Anschläge und durch die übet'legenen Waffen der Verbündeten gezwungen ward.

Denn die Verschwörung gegen den Herzog Regenten in Frank-reich, dessen Entführung nach Spanien bezweckend, wurde entdeckt,der Aufstand i» Bretagne aber schnell unterdrückt, und mit gro-ßer Strenge bestraft. Hierauf erging eine Kriegserklärung Frank-reichs gegen Spanien, und ein starkes Heer unter dem Marsch"^von Berwick drang erobernd in Biscaya. Auch die übrigePlane Alberoni's verunglückten. Die Flotte, welche den PräleU'deuten nach England bringen sollte, wurde durch Sturmstreut. Karl XII. endlich, zu dessen Rettung Gor; sich mit Äl-beroni verbündet hatte, fiel vor Friedrichshall. Nicht eine"Allürten hatte Spanien, während seine Feinde täglich furcht^-rer wurden. Da wich dieses endlich der Nothwendigkeit, und u"-terzeichnete — nachdem vorerst Alberoni, als der UnrubesMssaus dem Reiche verbannt worden, im Haag den Friedensent>r'">'l(1720, 17. Februar); bald auch mit Großbritannien und Zra>ck'reich den feierlichen Frieden (1721. 13. Juni).

Alfo wurde der neue Brand im Beginnen gelöscht; ^blieben noch mehrere Nebendinge unbestimmt, weßwege» zur e>'k"liehen Schlichtung ein Kongreß zu Cambray sich versamM^"sollte.

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