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anerkannt. Stanislaus selbst, um unnützes Blutvergießen zuverhüten, forderte die Nation auf, sich seinem Feinde zu unter-werfen. Frankreich, durch zu große Entfernung abgehalten,hatte nicht vermocht, ihm wirksamen Beistand zu leisten.
Der Zorn Frankreichs, welchem Polen und RußlandUnerreichbar waren, fiel jetzt auf den Kaiser, Der Kardinal Fleurydurch die kriegslustige Partei bestürmt, konnte nicht länger seinfriedfertiges System behaupten. Also sandte Frankreich noch indemselben Jahr, 1753, wenige Wochen nach der Wahl, seineHeere gegen den Rhein und nach Italien. Mit Sardinienwar schnell der Bund gegen Oestreich geschlossen, freudig trat auchSpanien bei (25. Okt.); beide Mächte ohne irgend einen Grund,als die günstigeGelegenheitzur Beraubung des verlassenen Oestreichs.
Denn vergebens rief der Kaiser die Seemächte um Hilfe.Robert Wal pole verweigerte dem Kaiser den Beistand, wel-chen von den Seemächten zu empfangen Oestreich gewohnt war,Und vermochte auch Holland zur Neutralität.
Ohne Englands Geld und Waffen aber war der Kaiser zuschwach gegen Frankreich und dessen Verbündete. Die russischeHilfe war entfernt und unzureichend, und das teutsche Reichwar unbehilflich und kraftlos wie immer.
Also besetzten die Franzosen unter dem Marfchall von Ber-wik, fast ohne Widerstand, ganz Lothringen, gingen auchüber den Rhein und eroberten Kehl. Ein verbundenes fran-ko fisch-sardinisch es Heer, unter dem König von Sardinien,Karl Emanuel, und dem Marschall Villars, drang in Mai-land, und eroberte das ganze herrliche Land. Zu gleicher Zeitlanden spanische Truppen in Toskana, Don Carlos erklärtsich als großjährig, tritt die Regierung von Parma und Pia-kenza an, und führt ein Heer gegen Neapel.
Dieses Alles geschah noch in demselben Jahr 1753. Im hol-enden und nächstfolgenden erfuhr Oestreich noch größeres Unglück.Denn wiewohl am Rheine Prinz Eugen den Heerbefehl führte,so blieb doch der graue Held gegen die überlegene FeiudesmachtNothwendig im Nachtheil. Er sah kummervoll den Fall Pbi-l'ppsburgs und die Ausbreitung der Franzosen amRbeine (1734).>a'N folgenden Jahre kam zwar eine russische Hilfsschaar heran;