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waltsame Besitzstörung erklärte. Die Franzosen erlaubten sich nu»Thätlichkeiten (1754), und die Engländer erhielten Befehl zuderselben Erwiederung.
Aber Frankreich erkannte sein Unvermögen, Englandzur See obzusiegen; also richtete es seinen Angriffsplan auf Han-nover. England dagegen scheute einen Landkrieg, welcheFrankreich leichteren Gewinn darbot. Diplomatische Künstewurden nun aufgeboten, Hannover den französischen Heeren zuöffnen oder zu verschließen.
Zuerst erwartete England Hilfe von Oestreich, welchemes selbst so oftmal Hilfe geleistet. Aber M. Theresia lehntesein Ansuchen ab, indem man Furcht vor Preußen vorschützte,und England blieb auf sein altes Vertheidigungsbündniß mitRußland (vom 11. Dez. 1742) beschränkt. Aber dieser Bu»dblieb ohne Wirkung, da K. Friedrich den Truppen der Kaiser!»Elisabeth, deren feindselige Gesinnung er kannte, den DurchzUgdurch seine Staaten abschlug.
Es erfolgte jetzt, was natürlich erfolgen mußte, ein BundEnglands mit Preußen. Die klarsten Interessen beider Macht?forderten sie dazu auf- und bald war zu Westmünster der Ver-trag geschlossen (1756, 16. Jänner), wornach allen fremden Truppen der Eintritt in Teutschland mit vereinter Macht verwehrtwerden sollte, und insbesondere Preußen den Hannoverische"Landen Schutz, England aber dafür Subsidien versprach. Schr"früher hatte Hessenkassel sich mit Großbritannien verbündet.Frankreich ergab sich nun den schon lange betriebenen Anträge"Oestreichs, und schloß zu Versailles (1. Mai) den Europ"in Erstaunen setzenden Bund mit dem alten Feind. Beide Mächt?garantirten sich dadurch wechselseitig ihre gesammten europäisch?"Staaten, und verhießen einander für den Fall des Angriffs e>"Hilfsheer von 24,000 Mann. Diesem Bündniß trat Rußland(31. Dez.) und im folgenden Jahr (1757, 22. Sept.) auchSchweden bei.
Der König von Preußen, als er die Rüstungen O?^reichs vernahm, wie auch, daß Rußland an der preußische"Grenze und Sachs«,, bei Pirna Truppen zusammenzögen, t'?"schon im Junius 1756 in Wien anfragen, ob die Kriegsrüstung?"
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