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rein Volke geliebt und verebrt, goß mit Eifer und Kunst ihr"'Haß gegen Friedrich in dos Gemüth ihrer Unterthanen und ihrerTruppen. Der Nationalstolz kam solchem Bestreben zu Hilft-Sollte das weitherrschende, altberühmte, an Kronen reiche Oest'reich furchtsam zurückweichen vor dem Fürsten Preußenswelchen vor nicht langer Zeit ein östreichischer Kaiser mit derköniglichen Würde beg.abt? Sollte der unverantwortliche und-weil durch einen Geringeren vollbracht, der demüthigendeRaub Schlesiens ohne Rache, ja selbst ohne Wiedererstattebleiben ? ? — Solche Empfindungen durchglühten die Nation, d"ren Selbstgefühl so wie deren Kraft erhöht war durch den glor>reichen Krieg um die Erbfolge. Die schwersten Opfer an Geld undMenschen, die beharrlichsten Anstrengungen, Kräftemaffen, die denWelttheil zum Erstaunen brachten, und wie sie noch niemals vo»Oestreich ausgegangen, sehte, auf den Ruf der angebeteten F"^stin, die Nation in den Kampf gegen Friedrich.
Preußen dagegen, ohne begeisternde Erinnerungen alte?Hoheit, richtete sich auf an der wirklichen Größe seines könissliehen Helden. Sein Geist war es, welcher die preußischen Krft"ger durchwehte und das preußische Volk. Er hat den Kampfführt wider halb Europa, Er persönlich war die große Kraft, d>eAlles bewegte, die hervorleuchtende Gestalt in dem großensenspiel, so wie einst Hannibal es war im Puni scheu Krfts'Ohne Ihn wäre Preußen erlegen im ersten Jahre. Denn nst'g^"wir Frankreichs Heermacht als ausgewogen durch die brittift^Hilfe aus der.Rechnung lassen, so lag doch auf dem kleinenßen allein das ganze Gewicht von Oestreich, dazu jenesRußland, Schweden und dem teutschen Reich. 2ll'ckFriedrich stand in dem ungleichen Kampf und siegte.
Außer dem hohen Interesse, welches dieser wunderähnl'^Kampf eines großen Mannes gegen unendlich überlegene pbt'ft!^Kraft erregte, erhöhte noch eine andere mächtig wirkendedie Theilnahme an den Kämpfen Friedrichs. Viele erblick"in Ihm den Schützer der Reichsverfassung und der FreiheitOestreichs drohende Uebermacht; Mehrere noch den Besch>^"^der protestantischen Kirche gegen des Katholicismusschlafende Feindschaft.
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