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l'Migen, von Aushebung alter Ungebühr; und in ein Paar ewigdenkwürdigen Stunden ward Frankreich entlastet ran allein dem,waS seit Jahrhunderten seine Rath und seine Schmach gewesen,l'v» allen Fesseln des dein Nationalglück wie dem ewigen Men-schenrecht feindlich entgegenstehenden historischen Rechtes.
In dieser welthistorischen Nacht deS 4. Augusts wurden, auf-gehoben und zernichtet alle Frohnpflicht und persönliche Dienstbar-keit, alle Bannrechte, so wie jene der Jagd und Fischerei, allePatrimonial-Gerichtsbarkeit, alle Grundabgaben, die nicht auf pri-vatrechtlichem Titel ruhten, unter ihnen der Zehent, der Fluch derLandwirthschaft und der grellste Ausdruck einer barbarischen Ge-setzgebung, nicht minder alle Derkäuflichkeit der Jnstizstellen, dannalle Vorrechte der oberen Stände in Bezahlung der Abgaben, sowie im Anspruch auf Aemter, Würden oder Vortheil, auch allebesonderen Rechte einzelner Provinzen und Ortschaften, Gildenund Zünfte. Der König, unter welchem so Heilbringendes be-schlossen worden, sollte der Wiederherstellet der französischen Frei-heit heißen, und dem höchsten Wesen ein Dankfest für das Voll-bringen des großen Werkes gebracht werden.
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Berste und 6te Oktober.
Schon sind die schönsten Auftritte der französischen Revolu-tion vorüber. Selbst die edle» Beschlüsse vom 4. August trugenallernächst üble Früchte. Von diesem Tage an ward die Spaltungder beiden Hauptparteie» in der Nationalversammlung und iinReich, her Aristokraten und Demokraten, entschiedener und feind-seliger. Hi^ Bestürzung über den empfangenen Schlag, dortsse'lze Hoffnung weiteren Triumphes wurden kund., in Wort undThat. Am betrübendste» war der zunehmende Einfluß der Haupt-sladt, d. h. ihrer wilden Pöbelhaufen, auf die Berathungen desReichstags. Der reine Ausdruck der Intelligenz und des Willensd"' Nation, bisher aus dem Munde des größeren und besseren'eiles ihrer gewählten Repräsentanten ertönend, wich also demlwtzige» Begehre» der durch geheime Bearbeitung aufgeregte»,»»wissende», bösartigen, das Recht nach der brüllenden Stimmeund nach der Stärke der Faust ermessenden, um Geld jedem