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vischen Bewegungen auf. Nur mit der Kraft des Fieberkrampfes,und der Nichts achtenden Wuth, »wehte die Koalition besiegtwerden; daher selbst Wohlgesinnte zu dein politisch großen, ob auchschrecklichen, Gedanken sich ermannten. Doch moralische Ungeheuerwaren nöthig, um das Ungeheuere zu vollbringen. Hierdurchentstand, hierdurch siegte der Berg. Die Erbitterung des.Vol-kes gegen seine verbundenen, äußern und innern Feinde stieg, nachdem entzündlichen Charakter dieser Nation, bis zur Raserei, undeinmal entfesselt, schritt der Dämon der Mordgier unaufhaltsamweiter. Viele wohl aus eingeborener Wildheit, mehrere jedoch ausfanatischer Verblendung, meinend dem Vaterland dadurch zu die-nen, mordeten, und forderten Mord. Viele thaten es aus Furcht.Kaum gab es eine andere Wahl mehr, als Henker seyn oderSchlachtopfer.
Auch hat — freilich ein entsetzlicher Preis — solcher Schre-cken entscheidend beigetragen zur Rettung Frankreichs. DieGuillotine nicht minder als der Patriotismus trieb die Bürgerin die Lager, den alleinigen Zufluchtsort vor Revvlutionstribu-nalen, und Todesfurcht nicht minder als Freiheitsliebe befriedigtemit den theuersten Opfern die unermeßlichen Forderungen deSbeispiellosen Kriegs.
Kriegsgeschichte. Eroberung Savvyens. Schlacht von Jemapxe.
Doch nicht ein Krieg war es, sondern eine schauerlicheSumme von Kriegen, jeder überreich an Schrecken, GroßthatenErfolgen und oft betäubenden Schlägen, eine den Blick ver-wirrende Menge von Schauplätzen, von Streitern und vonKämpfen. Die edelsten und besten öffentlichen und Privat-kräfte dienten dem Kriegsgott in dieser eisernen Zeit. Denn umdie höchsten, hier wahren, dort vermeinten Interessen, umFreiheit, Daseyn, Ehre der Regierungen und der Völker wardgestritten, daher auch die letzten selbst (wie in den Zeiten derGlaubenskriege), nicht bloß Soldaten, sich auf den Kampfplaystürzten. Solches geschah anfangs nur von Seite Frankreichsund mit dein glänzendsten Erfolg. Später, nachdem der KriegS-meister Napoleon die Republik unter seinen Fuß gebracht.