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frirt mit Sturm wegnahmen (2. Dez.), und die Franken zurücküber den Rhein warfen.
Glorreicher war Dumouriez's Feldzng in Belgien.Achtzig Tausend republikanische Streiter überfielen das, seit derSchleifung der Barriöreplätze, dem Loos einer Feldfchlachtpreisgegebene Land. Vorwärts Mons, bei dem Flecken Je-mappe, stand in stark verschätzter Stellung unter dem Herzogvon Sach'sen-Teschen und Beaulieu die Hauptmacht, über20,000 geübte Krieger. Da stürzten die Neufranken kühn über sieher, erstürmte» die dreifachen Verscbanzungcn, und erfochtest eine»vollkommenen, wiewohl blutig erkauften Sieg (6. Nov.).
Nach der Scklacht von Jemappe überschwemmten die fran-zösischen Kriegskchaaren unaufhaltsam das Oestreichisch-Bel-gische Land. Auch dje Hauptstadt Brüssel öffnete ihre Thore(14. Nov.). Nur die Feste Luxemburg blieb unangegriffen.Clerfgit, welcher jetzt den Oberbefehl über das östreichische Heerübernommen, zog sich zurück bis hinter die Roer in hie Gegendvon Köl,i. Auch Lattich ward erobert, und hierdurch die kurzzuvor von Oestreich wiederhergestellte Tyrannei des Fürstbischofsgeendet.
Uuischwulig des Kriegeglgcks. Dmiuurriez'S Abfall-
Jeht bereitete Dumouriez gefährlichen Angriff auf Hol-land. Die Belgier und Lütticher, von Haß gegen ihre Re-gierung glühend, hatten die Neufranken mit offenen Armen em-pfangen, als Befreier und als Wohlthäter. Auch die Hollän-der würden solches thun, hoffte Dumonriez, da auch sie vorKurzem, nur der Gewalt weichend, unter deS Statthalters Jochsich gebeugt hatten.
Solcher Entwürfe voll, brach Dumonriez in Holland(17. Febr, 1793), gegen welches der Konvent kurz zuvor denKrieg erklärt ( 1 . Febr.), ein, eroberte Breda, Klundert undGertruidenburg, während Miranda Mastricht belagerteund zugleich den Oestreichern entgegenstand.
Aber die Macht der letzter» hatte während des Winters durchfrische Heermaffen sich verstärkt, und brach jetzt plötzlich unter dem