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die gesetzgebende Gemalt hierauf einem in zwei Kammern getheil-ten Körper von freigewählten Repräsentanten übertragen, ein Di-rektorium von fünf Personen, mit der vollstreckenden bekleidet.
Doch nicht umsonst erhielt Holland seine Freiheit und seinenFrieden. Holländisch Flandern, Venloo, Mastricht,mit den übrigen Besitzungen längs der Maas, mußten abgetre-ten werden au Frankreich. Dagegen wurden 100 Millionen Gul-den für die Kriegskosten, auch die Oeffnnng der Schelde undder gemeinschaftliche Gebrauch des Hafens von Vliessingengefordert, endlich die Hälfte der holländischen Armee, nebst 12Linienschiffen und 18 Fregatten den Befehlen Frankreichs un-terworfen.
Auch in Süden, in Italien, und entscheidender noch önSpanien, krönte der Sieg die Waffen der Republik. Dortbrachen die Neufranken wiederholt in Piemont ein, und foch-ten mit Ueberlegenheit gegen die verbündeten Heere (1794. Apr.bis Aug.). Nach einiger Unterbrechung drangen sie von neuemvor (Sept.), schlugen die Oestreich er bei Loano (2Z. Nov.),und schreckten weithin. Auch hier, wie überall, begünstigte dieVolksstimmung ihren Triumph. Früher schon hatten sie nochvollständigeren wider die Spanier erfochten. Dugommiervertrieb sie nach dem glänzenden Sieg bei Ceret (30. Apr. 1794)von dem Boden Frankreichs, und brach über die Ost-Pyrenäenin Katalonien ein. Eine dreitägige, mörderische Schlachtwurde geschlagen (17. bis 20. Nov.); Dugommier und de laUnion (der spanische Feldherr) fielen; aber die Republikanersiegten entscheidend. Auch die We st p y re nä en-Armee brachin Spanien mit gleich glänzendem Erfolg. Viele Festen fielen;selbst Madrid zitterte, Spanien schien dem äußersten Verderbenpreis. Nur im Frieden sah und fand es Rettung.
Der ste Thermidor. Schlag von Hinderen. Der iste Prairial-
Das Reich des Schreckens, welches wirksamst so viele Tri-umphe befördert hatte, bestand nicht mehr. Die eigene Entzwei-ung der Schrecke,ismänner bereitete ihren Sturz: Billaud-Va-renneö und Eollvt d'Herboiö, eifersüchtig auf Rvbes,