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Hiernächft erwählte der Konvent die beiden Drittheile, dieauS seiner Mitte in die neuen, gesetzgebenden Räthe zu tretenhätten, bildete aus ihnen und ans dem nengewäbltcn letzten Drit-tel die Räthe der Alten und der Fü n shun d erte, ernanntedie fünf Direktoren — und zwar ans Vorsicht ausschließlichaus Konventsgliedern, und welche für den Tod des Königs ge-stimmt hatten — erließ ein Amnestiegesetz, gab dem Revolukions-Platz den Namen Eintrachtsplatz, und erklärte seine (dreijäh-rigen, für ewig glänz- und schaucrvollen) Sitzungen für geendet(26. Okt. 5. Brumaire I. IV.).
Feldzug von 1795- Friede mit Preußen und mit Spanien.
Der Zwiespalt, der vom Sitz der Regierung aus sich überdas ganze Reich ausbreitete, hatte auch die Armeen ergriffen,Mißtrauen in die Gemüther gepflanzt, und das energische Zu-sammenwirken gehindert. Daber herrschte den größten Theil desJahres 1795 hindurch auf dem Haupt-Kriegsschauplatz, am Rhein,eine Waffenruhe, ja es ward dieser Feldzug, als er, spät genug,begann, mehr durch Niederlagen der Franzosen, als durch Siegebezeichnet.
Indessen hatte den ersten FriedenSvertrag mit der Republikder Großherzog von Toskana geschlossen. Nur gezwungen wardieser Oestreichische Prinz der Koalition beigetreten; aber drohendnahten jetzt die Franzosen seinen Gränzen. Also sandte er denGrafen von Carletti als Botschafter nach PariS, anerkanntedie Republik, erhielt die Gewährung der Neutralität, und zahlteeine Million Franken (1795, 15. Febr.).
Bald trat auch eine große Macht von der Koalition ab:Preußen. Dasselbe erkaufte die Befreiung von augenblicklichdrückender Kriegslast mit Aufgeben der Idee, welche es in P i li-tt iz als daS Palladium aller geselligen Ordnung zu behauptenübernommen, und mit unheilbarer Gefährdung der gemein teut-schen und europäischen Sache.
In Basel unterzeichnete der preußische Bevollmächtigte, derMinister von Hardenberg, den Separat-Frieden (1795, 5. Apr.),wornach die preußischen Länder am linken Rheinufer in Frank-